Wie schon vorbei...??

Sonntag, 01.02.2015

Heute ist es leider soweit... 5 Monate Neuseeland sind vorbei. Unfassbar.

Die letzte Woche habe ich ganz entspannt verbracht. Jeden Tag meine Arbeit im Garten gemacht und Nachmittags mit dem Auto ein wenig die Region hier erkundet, wie zum Beispiel den Tawharanui National Park. 
Unter der Woche haben die Kasts dann noch Besuch aus New York bekommen, von einer guten Freundin, die für ein paar Wochen nach Neuseeland gekommen ist um ebenfalls ein wenig rumzureisen. Bei einem gemiensamen Abendessen habe ich dann ein wenig erzählt von meinen Erfahrungen und den Orten, die mich begeistert haben.

Gestern gings dann ans Packen, das letzte Mal Wäsche waschen und alles zusammenräumen und einpacken. Abends war es dann schon echt komisch, als ich dann mit Sharon und Ralph zusammen am Esstisch saß wir fertig gegessen hatten. Zum Einen ist es schade Ralph und Sharon zu verlassen, weil sie wunderbare und so tolle Gastgeber waren und ich sie auf jeden Fall weiterempfehlen kann und zum Andern weil ich plötzlich merkte, dass es mein letzter Abend in Neuseeland ist... 

In den letzten Tagen habe ich viel nachgedacht, wie viel doch passiert ist und wie viel sich verändert hat... Wenn dran denke was für Probleme ich in den ersten Wochen hatte und ich dann nach und nach immer mehr Spaß hatte und gemerkt habe, was für ein riesen Glück ich doch habe, hier zu sein. Mein Ziel, dass ich nach 5 Monaten in den Flieger steige und zu frieden mit mir und dem was ich erlebt und gesehn habe bin, habe ich erreicht, was natürlich nichts an der Tatsache ändert, dass ich Neuseeland nur ungern verlasse. 

Gleich fahren wir dann zum Flughafen und heute Abend um 6.35pm oder so geht es dann los nach Dubai, was hoffentlich nochmal ein tolles Erlebnis wird, worauf ich mich ultra freue!!!

 

Paradies!!

Sonntag, 25.01.2015

So die ersten Tage sind vorbei im Hause Kast...

Es ist einfach mega cool hier... Am Freitag habe ich das erste Mal mit Ralph im Garten gearbeitet. Ich musste mit einem Sprühpistole und einem Flüssigkeitstank auf dem Rücken eine Holzschutzlasur von außen auf das Haus auftragen, da die Fassade aus kleinen Holzpanelen besteht und in Neuseeland das Holz sehr schnell anfängt zu schimmeln. Desweiteren haben wir die Autos ein wenig auf Vordermann gebracht und zum Schluss wurde noch ein wenig Unkraut gerupft.

Zum Lunch machte Ralph uns Toast und es gab ein Glas selbstgebrautes Bier auf der Terrasse mit feinstem Ausblick in Richtung Auckland.

Am Samstag wurde natürlich schön ausgeschlafen und nach dem Frühstück bin ich mit dem Ralphs Van ins Dorf gefahren, weil dort ein Bauernmarkt ist jeden Samstag Morgen. Es war ziemlich krass, denn normalerweise leben in Matakana nur wenige Leute, doch zum Markt kommen Unmengen Menschen aus Auckland und Umgebung. Es war echt ziemlich cool. Es gab ein riesen Angebot and Wurst, Käse, Brot, Trink und Souvenierständen. Der Rest des Samstags wurde entspannt. 

Heute war wieder ein ziemlich entspannter Tag. Mittags bin ich ein wenig in die Stadt gefahren, weil ich etwas zum aus dem Supermarkt gebraucht habe. Abends durfte ich dann bei Ralph und Sharon mitessen. Es gab leckeres Rindersteak vom BBQ mit Blauschimmelkäse, Mais und Salat. Es war der HAMMER!! 

Nach dem Essen durfte ich dann Ralphs selbstgebrannten Rum testen und musste diesen mit Gekauftem vergleichen. Eigentlich bin ich kein Rumtrinker aber Ralphs eigener ist echt nicht schlecht. Vll kann ich ja eine Flasche mitbringen ;) Sie nennen ihn den "KASTaway Rum".

Morgen gehts dann weiter mit dem Arbeiten und meine letzte Woche in Neuseeland bricht an... Unfassbar! 

Bis denne 

Krönender Abschluss

Donnerstag, 22.01.2015

Nach tagelangem suchen, telefonieren, emailen und und und habe ich endlich eine Unterkunft für meine letzte Woche in Neuseeland gefunden. Ich bin bei einem älteren Ehepaar untergekommen und arbeiter dort wieder unter dem so genannten WWOOFing-Projekt, was bedeutet, dass ich jeden Tag ein wenig arbeite und sie mir dafür ein Bett und Essen bieten. 

Shannon hat mich heute gegen 4:00pm in Auckland vor meinem Hostel abgeholt und mich zu ihrem Anwesen gefahren und ich sag mal so, ich habe nicht schlecht geklotzt, als ich das Haus gesehen habe. Komplett aus Holz auf einem Hügel mit einem großen seperat stehenden Gäste Haus und einem großen Haupthaus mit einem eigenständigen Anbau, in dem ich lebe. Ich habe in diesem Anbau eine eigene Kücher, eigenes Wohnzimmer mit großen TV, eigenes Wlan, ein riesen Bett unterm Dach oberhalb der Küch und des Wohnzimmers... Es bahnt sich eine ziemlich coole letzte Woche an. 

Mit dem Essen regeln es die Kasts so, dass sie ihren WWOOFern für die Woche 110$ geben und man sich selbst verpflegt, was total ausreichend ist. Es gibt einen kleinen Gemüsegarten, wo man sich bedienen kann und ab und zu gehen sie auch mal essen, wo man dann mitgenommen wird. Jeden Samstag gibt es einen Markt in der Stadt wo man dann kleine Feinheiten kaufen kann. Wenn man möchte, kann man sich Ralphs Van ausleihen um zum Beispiel an den Strand zu fahren oder in den Ort...

Shannon und Ralph kommen ursprünglich aus New York und sind von dort mit einem großen Segelboot nach Neuseeland gesegelt, als sie auf einer Weltreise mit Freunden waren und sind dann hier hängen geblieben, haben letztendlich ihr Haus in New York verkauft und haben sich jetzt schon bereits 2 Häuser hier in Neuseeland gebaut. Ralph designet und baut auch seine Häsuer letztendlich selbst mit einer Crew die er dann immer zusammentrommelt. Als ich ihm sagte, dass ich Architektur studieren möchte, war er ziemlich angetan.

Bin mal gespannt was so für Aufgaben auf mich warten hier.

Geplant ist, dass ich hier bis nächsten Samstag (31.1.) bleibe, damit ich dann nochmal mit Niklas und Mirco deren letzten Tag zusammen verbringen kann... 2 Tage später heißt es ja dann auch für mich Adieu NZ 

Hier bin ich wieder...

Montag, 19.01.2015

Soo ich melde mich auch mal wieder vom andern Ende der Welt mit vielen Neuigkeiten im Gepäck  

Nach dem letzten Eintrag gings direkt an den Hot Water Beach. Das ist ein Strand, wo man an einer bestimmten Stelle im Sand graben muss und dann kommt heißes Wasser von unten hoch und man kann sich quasi seinen eigenen kleinen Pool mitten im Strand bauen. Dort haben wir den ganzen Tag verbracht und haben auf einer Free Camp Site übernachtet, die zu einem Restaurant gehörte. Da wir am vorabend einen ziemlich lustigen Abend hatten mit dem ein oder anderen alkoholischen Getränk, durften wir 2 Tage dort stehen 

Am nächsten Tag gings dann zum Cathedral Cove. Das sind zwei Strände die eigentlich durch einen Großen Felsen getrennt sind. Allerdings ist in diesem Felsen ein riesen Loch und wenn man genau daunter steht ist es wie eine Kuppel einer Cathedral.

   

       

Die Strände sind einfach atemberaubend und der Cathedral Cove ist auch einer der meist fotografiertestend Strände... 

Danach gings weiter in Richtung Northlands, nach einem kleinen Zwischenstop in Auckland, wo wir in vielen Hostels Anzeigen ausgehängten, wo wir unsere Autos anpriesen, da wir diese ja in 2 Wochen los sein mussten. Des Weiteren klebten wir diese Anzeigen auch in unsere Autos, was sich später für mich auszahlen sollte!!

Nach Auckland gings dann über Whangarai und Wellsford in zum Bay of Islands. Genauer nach Paihia und Kerikeri. Wie der Name der Bucht schon sagt, ist es eine Bucht, der viele kleine Inseln vorgelagert sind und atemberaubende Strände!!

Eigentlich wollten wir, als wir dort ankamen, unsere Autos auf die Hauptstraße stellen, damit die Leute, die dort laufen unsere Anzeigen in den Autos sehen. Leider bekam ich kein Parkplatz mehr dort und musste mich in eine kleine Seitenstraße stellen. Doch es kam wie es kommen musste  und diese kleine Seitenstraße ist, wie ich später erfahren habe die Hostelstraße in Paihia!! Ich bin noch nicht aus dem Auto ausgestiegen, wurde ich von einem deutschen Paar angesprochen, ob ich denn mein Auto verkaufen würde und ob sie es sich mal anschauen könnten. Natürlich waren sie direkt von Richard begeistert und wir verabredeten uns für den nächsten Tag in Kerikeri, da die zwei nochmal einen Mechaniker drüberschauen lassen wollten.

Wie sollte es auch anders sein;) Der Mechaniker fand keine Mängel an Richard und die zwei Deutschen entschieden sich das Auto zu kaufen, allerdings erst ein paar Tage später, da ich das Auto noch brauchte, um zum Cape zu fahren mit Niklas, Mirco und Filip.

Also gings dann direkt nach Norden zum Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt des Festlands.

   

   

   

 

Auf dem Rückweg in Richtung Süden, machten wir noch einen Stop bei den riesigen Sanddünen am 90 miles beach und surften dort ein wenig auf den Dünen. Es machte tierisch Spaß und war einfach krass, denn man fährt durch einen kleinen Wald, über Felder und plötzlich denkt man, man ist in der Wüste.

Dann war es soweit... Richard wurde verkauft... Meinen treusten Gefährte musste ich abgeben, allerdings denke ich, dass ich ihn in guten Hände abgegeben habe.

 

Letztendlich sind wir dann zu viert im Auto von Niklas und Mirco nach Auckland gefahren, haben gestern und vorgestern auf 2 Automärkten versucht, dass Auto zu verkaufen leider ohne Erfolg. Allerdings habe ich gestern in meinem Hostel durch Zufall 2 Mädels getroffen, die ein Auto suchten. Und heute ist es wohl soweit, dass Commodore (das Auto von Niklas und Mirco) den Besitzer wechselt.

Heute in genau 14 Tagen geht es für mich nach Dubai... Ich kann es gar nicht so wirklich glauben, dass die 5 Monate so schnell rumgingen... 

Zwar freue ich mich auch wieder auf zu Hause, allerdings verlasse ich Neuseeland doch nur sehr ungern, weil ich eine ziemlich coole Zeit hier habe und so viel gelernt habe und erleben durfte!!

 

Silvester und die ersten Tage 2015

Montag, 05.01.2015

So ich melde mich dann das erste Mal im neuen Jahr! Ich hoffe ihr habt es alle gut begonne und hab es ordentlich krachen lassen. Der eine früher der andere später 

Wie im letzten Eintrag geschrieben, habe ich Silvester mit Mirco, Niklas und Filip in Taupo verbracht. bis um halb 11 ungefähr waren wir auf der Camp Site und sind dann mit noch ein paar anderen Deutschen in den Ort gefahren. Dort gings dann bis um kurz vor 12 in den Club. Als es dann endlich soweit war und der Countdown gestartet wurde, war es schon ziemlich komisch, denn in Deutschland war es erst 12:00 Mittags und der Gedanke, dass man der erste auf der Welt ist, der das neue Jahr begrüßen durfte, war schon ziemlich cool 

Es gab ein mega Feuerwerk am See und im Anschluss ging es dann direkt wieder zurück in den Club. Leider fing es dann auch an zu regnen, aber wir konnten uns noch in den Club flüchten. Gegen 4:00 a.m. Lagen wir dann iwann in unseren Autos. 

Der 1. Januar war ziemlich entspannt und alle lagen verstrahlt auf irgendwelchen Liegen, im Stuhl oder im Auto.

Am 3. gings dann nach New Plymouth, wo wir uns den Vulkan anschauten und 2 Tage auf einer ziemlich coolen Camp Site direkt am Meer verbrachte. 

Gestern gings dann kurz nach Rotorua, wo die Jungs in den Redwoodforest gingen. Ich blieb draußen, weil ich ihn ja schon vor ein paar Monaten gesehen hatte. Im Anschluss sind wir dann in Richtung Tauranga gefahren, um auf einer Free Camp Site zu schlafen, die direkt in der Nähe eines Wasserfalls war, wo wir heute morgen schön drin gebadet haben!!!

Heute Mittag sind wir dann zum Mt. Maunganui gefahren, wo wir heute den ganzen Tag verbracht haben und auch schlafen werden. Das Wetter ist ultra heiß und wir brutzel nur so vor uns hin...

Morgen gehts dann an den Hot Water Beach etwas weiter nördlich. Wahrscheinlich wird diese und nächste Woche kein Eintrag kommen, weil kein Wlan in Aussicht ist. 

Die letzen zwei Januar Wochen werde ich jedoch in Auckland verbringen und dort werde ich dann auch wieder Wifi haben!!

Bis dahin... Haltet dieOhr'n steif 

Spontanität muss sorgfälltig geplant sein

Montag, 29.12.2014

So mal wieder eine ganz spontane Planänderung steht bevor:D. Eigentlich wollte ich ja bis kurz nach Silvester in Wellington bleiben und dann mit Mirco, Niklas und deren Freund (Filip), der aus Australien für eine paar Monate rüber gekommen ist, in Richtung Auckland fahren. Allerdings haben wir uns vorhin ganz spontan dazu entschieden, morgen nach Taupo zu fahren und dort Silvester zu feiern, denn das Wetter soll hier in Wellington nicht sehr gut sein und da die Jungs sowieso Taupo nochmal sehen wollten und es mir dort sehr gut gefällt, bot es sich an. 

Die letzten Tage waren sehr gediegen. Es fühlt sich schon ein wenig so an als wär man fast heimisch hier. Man kennt die Wege, wie man wo hinkommt und wo was ist. Ich war am Strand mit Pascal und Miriam, wir haben viele Filme geguckt und vorgestern Mirco auf der Free Camp Site besucht, da er Geburtstag hatte. 

Naja das war es auch schon wieder :D Noch schöne verschneite Tage in Deutschland und alle anderen die mitlesen ;) 

 

Sommer, Sonne, Weihnachten...

Mittwoch, 24.12.2014

Zu Beginn wünsche ich Allen, eine ruhige, frohe und besinnliche Weihnachtszeit! Genießt die Zeit mit euren Liebsten und gönnt euch alle ein wenig Ruhe!! Mittlerweile ist in Deutschland ja auch der 24...

Die letzten Tage verliefen ziemlich entspannt. Wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter, konnten somit oft an den Strand und draußen sein und das mega Wetter genießen. 

   

 

Die letzten 2 Nächte habe ich mit Mirco auf einer Free Campsite verbracht, weil er schon früher zurück in Wellington ist und dann dachte ich, dass ich ihm spontan ein wenig Gesellschaft leisten könnte. Heute Mittag bin ich dann bei Pascal und Miriam "eingezogen", wo ich zum Glück bis nach Silvester bleiben darf.

Vormittags war ich noch kurz in der Stadt eine Kleinigkeit als Geschenk für Pascal und Miriam zu besorgen und danach gings dann mit den 2 an den Strand. Am 24. Dezember... Es ist Weihnachten... Es waren 22 Grad und knalle Sonne... Das ist verrückt, aber irgendwie auch cool!!

   

 

Nach dem Strand gings dann zum Einkaufen fürs Abendessen.

In der Wohnung angekommen, haben wir uns dann ans Vorbereiten gemacht. Miri hat noch wie aus dem Nichts eine ziemliche coole Tischdeko gezaubert!! 

Das Menü lautete wie folgt:

Vorspeise:

Gemischter Salat mit French-Dressing

 

Hauptgang:

Schnitzel mit Kroketten und Rahmsoße

 

Nachtisch:

Schokofondue

 

Jetzt liegen wir alle kugelrund auf dem Boden und können uns nicht mehr bewegen, weil wir so voll gefressen sind. Aber eins kann ich sagen... Es war mega ultra LECKER!!!

Nächste Woche ist das Jahr schon vorbei und dann dauert es nicht mehr lange und es geht schon wieder nach Hause!!! Ruckzuck geht die Zeit aber bis jetzt war es alles ein voller Erfolg und es macht tierisch Spaß...

 

Quad-Bilder, Wellington, Sommer, Sonne, Strand

Mittwoch, 17.12.2014

   

  

Hier noch ein paar Bilder von unserer Quadtour am Franz-Josef Gletscher. Leider sind es nicht sehr viele weil doch das Meiste Videos geworden sind.

Leider wurde aus dem Arbiten bei einer WWOOFing Familie nichts, weil ich keine Rückmeldungen bekommen habe bis auf Eine. Das Problem allerdings war, dass ich nochmal nachgeschaut habe wer das ist und ich dann bemerkt habe, dass diese ziemlich schlechte Bewertungen haben. 

Am Sonntag musste ich dann Niklas vom Fluhafen abholen, der aus Christchurch kam. Die letzten Tage haben wir dann auf einer Free Camp Site geschlafen.

     

Seit dem Niklas da ist, ist das Wetter fantastisch... Sonne, Sonne, Sonne seit 3 Tagen schon. Gestern gings dann mal an den Strand direkt in der Stadt. Es hat ultra gut getan einfach in der Sonne zu liegen und ab und zu mal ins Kalte Wasser zu gehen. 

Am Sonntag waren wir dann noch auf der Santa Parade in der Stadt, die ziemlich verwirrend war, da sie ziemlich wenig mit Weihnachten zu tun hatte, da Batman und Co mich nicht soo an Weihnachten erinner ab naja. Andere Länder andere Sitten haha Trotzdem war es ganz lustig.

     

Ab Donnerstag bin ich dann bis Sonntag im YHA Hostel und Niklas fährt nochmal Christchurch, weil er sich dort bei einem bekannten und sehr guten Tattoostudio ein Tattoo stechen lässt. Bis Weihnachten wird er aber wahrscheinlich wieder zurück sein.

 

Auto und Wellington? Keine gute Idee

Freitag, 12.12.2014

Oh man das war vielleicht ein Hin und Her gestern... Da ich ja mit dem Auto in Wellington bin und ich ab gestern in einem Hostel schlafe, musste ich natürlich ein Ort finden, wo ich das Auto für 4 Tage parken kann. Aber wie mir leider mehrfach bestätigt wurde, gibt es keine Möglichkeit sein Auto in Wellington zu parken für mehr als 2h oder ein Vermögen auszugeben... 

Nachdem ich dann gestern verzweifelt einen Parkplatz gesucht habe ohne Erfolg, habe ich mich dazu entschieden, mein Auto bei Pascal und Miriam im Wohnviertel zu parken und mit Sack und Pack mit dem Rucksack in die Stadt zu fahren, denn mein Hostel ist direkt im Stadtzentrum und Pascal und Miriam wohnen etwas außerhalb. 

Zum Glück ist das Hostel aber sehr cool und die Leute in meinem Zimmer sind mega freundlich. Ich bin mit einem Australier, einem Kanadier, einer Deutschen, einer Amerikanerin und einem Malaysier/Inder in einem Zimmer. Gestern Abend sind wir direkt alle ins Gespräch gekommen und haben sehr lange uns unterhalten, wo wir herkommen, was wir schon gesehen/gemacht haben, was wir noch vor haben und wieso wir überhaupt in Neuseeland sind.

Es ist schon cool fließend englisch zu reden und man kann sich einfach mit allen unterhalten und das Beste, es ist wohl doch so gut, dass sie mich sehr gut verstehen!!

Eigentlich wollte ich gestern dann noch mit dem Australier und der Amerikanerin in eine Bar, aber ich war doch leider sehr müde von dem ganzen Stress ums Parkplatz Suchen...

Heut Morgen bin ich dann direkt in die Bücherei, wo ich jetzt sitze, ein bissl skype, nach eine WOOfing Job suche und den Blog schreibe ;)

Ich habe ein paar gute Profile in und um Wellington herum gefunden. Hoffentlich ist meine Suche erfolgreich!!

Gestern haben wir dann noch einen Weihnachtsbaum geholt für Pascals und Miriams Wohnung, wo ich dann die Weihnachtswoche über schlafen kann, geholt.

 

Dennoch bin ich irgendwie so gut wie gar nicht in Weihnachtsstimmung :D Es ist irgendwie komisch wenn man 19 Jahre lang Weihnachten in einer kalten Umgebung gefeiert hat und dann plötzlich im T-Shirt einen Tannenbaum holt...

Alles in Allem ist es sehr schön wieder in Wellington zu sein. Es is defintiv meine Lieblingsstadt in Neuseeland. Ich fühl mich mega wohl hier. Die Stadt hat sehr viel zu bieten. Hochhäusern, schöne Strände, große Einkaufsstraßen, viele kleine Cafes, einen tollen Hafen und und und... Es ist die erste und einzige Stadt wo ich mir vorstellen könnte zu Leben. Aber nicht nur mir geht es so. Als ich gestern mit dem Kanadier aus meinem Hostel geredet habe, meinte er auch, dass diese Stadt einfach so eine gute Stimmung hat und selbst bei bewölktem Wetter macht es Spaß durch die Straßen zu laufen, die vielen, teilweise sehr speziellen Menschen, zu beobachten, in die Läden zu gucken, sich was zum Trinken zu kaufne und an den Hafen zu setzen.

Ich werde die nächsten Tage mal ein paar Bilder von der Stadt machen und sie hochladen..

Hoffe in Dland ist alles gut soweit und es geht allen gut (aber wie sollte es anders sein, wenn die Eintracht zur Zeit so weltklasse spielt )

...

Mittwoch, 10.12.2014

Ich weiß nicht so ganz wie ich das hier schreiben soll, deswegen auch der Titel...

Am Freitag erreichte Jonas eine schreckliche Nachricht aus seinem Freundeskreis, weshalb er leider morgen nach Hause fliegt... 

Das Wochenende über geschah somit nichts. 

Am Sonntag kamen dann Mirco und Niklas (die Jungs aus Norddeutschland, die wir während unserer Zeit in Blenheim kennengelernt haben) zu uns nach Nelson, haben dort mit uns eine Nacht auf dem Camping Platz verbracht und dann gings am Montag ganz früh morgens nach Norden zum Abel Tasman Park, wo wir dann auf die 2 tägige Kayaktour gingen. 

Es war mega... Zunächste haben wir eine ausführliche Einweisung bekommen und uns wurden Sicherheitsmaßnahmen erläutert, die wir beim Kayaken zu beachten hatten. Dann haben wir unsere Kayaks beladen mit Zelten, unseren Rucksäcken, Kochsachen usw...

Im Endeffekt sind wir nach fast 5h Kayaken mit leichter Verspätung in der Bucht angekommen wo wir dann unsere Zelte für die Nacht aufschagen durften. Abends haben wir dann noch ein bissl am Strand gechillt das Meer beobachtet. 

Am nächsten Morgen gings dann noch ein kleines Stück weiter zur nächsten Bucht, von wo wir dann mit einem Motorboot abgeholt wurden und zurück zum Sammelplatz gebracht wurden, wo wir unsere Autos auch geparkt hatten am Vortag.

Anschließend sind wir dann noch direkt nach Blenheim gefahren, weil es am nächsten Morgen um 6:00 nach Picton ging auf die Fähre und es von Blenheim aus lediglich nur eine halbe Stunde mit dem Auto ist.

War schon ein komisches Gefühl wieder durch Blenheim zu fahren und im selben Hostel wieder zu übernachten, wo wir vor knapp einem Monat für einen Monat gelebt haben. War so der erste Ort, der ein bissl wie ein kleines zu Hause war...

Heute gings dann wie gessagt nach Wellington mit der Fähre. Das Wetter ist mega scheiße gewesen hier.... Da Jonas ja morgen fliegt und das Auto aber auf seinen Namen gemeldet ist, mussten wir es heute auf der Post noch ummelden auf micht, allerdings ging das ratz fatz ohne Probleme.

Heute Nacht bin ich für eine Nacht bei Pascal und Miriam in der WG untergekommen, da ich erst ab morgen ein Hostel bekommen konnte. War echt cool die zwei wieder zu sehen, mit ihnen zu qutaschen was wir alles erlebt haben, gesehen habe und was es noch so zu tun gibt. 

Naja ich gehe jetzt mal schlafen... Bin seit 5:00 auf den Beinen 

Bilder kommen beim nächsten Eintrag

Kurze Hose und T-Shirt im Dezember... Verrückte Welt

Freitag, 05.12.2014

Tach nach Europa, Südamerika und wer noch so alles dabei ist ;)

Wir sind mittlerweile wieder ganz im Norden der Südinsel angekommen. Um genauer zu sein in Nelson. 

Auf dem Weg dort hin kamen wir noch am so genannten "Pancake and Blowwhole Bay" vorbei. Der Name ist genau so komisch wie das was man dort sieht. Dort sind Felsen zu sehen die angeblich so aussehen als wären Pancakes aufeinander gestapelt, allerdings hat es mich eher an Onkel Dagoberts Tresor erinnert wo die ganzen Münzen und scheine gestapelt sind. 

     

  

Gestern waren waren wir am "Golden Bay", allerdings war das wetter weniger golden... Regen, Nebel, Regen, dunkle Wolken, Wind und nochmal Regen... Das nahm uns dann auch jegliche Motivation zum "Farewell Spit", dem nördlichsten Punkt der Südinsel, zu laufen.

Stattdessen gings dann zum "Farewell Bay", wo es bekannte Felsformationen vor der Küste gibt und dort haben wir dann auch in Höhlen Seerobben gesehen. Die ein oder andere Robbe war weniger erfreut über den unangekündigten Besuch und begrüßte uns mit einem dezent aggressiven Fauchen 

  

   

 

Da uns die Campsite von letzter Nacht, direkt am Tasman Bay, so gut gefallen hat, haben wir dort direkt nochmal eine Nacht verbracht. Abends haben wir noch ein kleines Lagerfeuer gemacht.

Heute morgen war es erst etwas bedeckt, doch dann kam die Sonne raus und es wurde Ultra warm!! Heute ist hier übrigens Sommeranfang 

Zur Zeit sitzen wir in der Büchrei uns später gehts ein wenig durch die Stadt und Nelson erkunden. 

Am Montag morgen geht es dann in den "Abel Tasman Nationalpark" auf eine 2-tägige Kayaktour mit Übernachtung im Zelt im Park.

Danach gehts dann auch schon wieder nach Wellington um dort dann später Weihnachten und Silvester zu feiern mit Pascal, Miriam und noch anderen, die wir während unserer Zeit in Blenheim im Hostel kennengelernt haben.

Ach ja und die Weihnachtsstimmung ist bei uns schon quasi zum Greifen...

Es ist irgendwie komisch... Man fährt durch die Stadt und an den Straßenlaternen hängen Glitzersterne, Glitzerweihnachtsbäume und Glitzerengel, in den Supermärkten werden Weihnachtsnascherein verkauft und alles mögliche ist irgendwie schon im Weihnachtsfieber nur iwie sagt die Temperatur "Nöö Sommerzeit"... Naja wobei die Temperaturen von einem deutschen Winter gar nicht so weit entfernt sind ;)

 

Luftige Angelegenheit

Dienstag, 02.12.2014

So heute war es soweit... Der Heliflug stand an, deshalb musste ich heute früh aufstehen und bei der Organisation anrufen, die den Flug anbietet, um abzuchecken ob sie Fliege, auf Grund des Wetters, allerdings hatten wir heute Sonne pur und es war warm!!!

Da wir am Franz-Josef Gletscher geschlafen haben, der Flug aber am Fox-Gletscher abging, mussten wir noch 20min ein Dorf weiter fahren. 

Nach einem kurzen Sicherheitslehrgang gings dann zum Flugplatz. Der Heli stand schon bereit. Gletscherflüge sind sehr begehrt. Im halbestunden Takt heben die Hubschrauber ab.

Ich saß mit einem Amerikaner und noch 2 weiteren deutschen aus Stuttgart im Helikopter. Als dann alle angeschnallt waren und ihr Headset auf hatten gings dann los. 

Zunächst gings über den Dschungel zum Fox Gletscher und dann über den Berg drüber ans andere Ende wo dann der Franz-Josef Gletscher sich ins Tal erstreckte und was soll ich sagen... Es war einfach unfassbar krass. Diese Ausmaße und dieser Ausblick!! Links war die Meeresküste, unter einem war der Urwald und rechts von dir ist einfach ein Gletscher... es war unfassbar und wirklich jeden Cent wert!! Auch wenn ich erst dachte, dass 30min ziemlich wenig waren, war es trotzdem genug um am Ende nicht mehr aus dem Staunen rauszukommen. 

 

Ich habe zwar jede Menge mit der GoPro gefilmt, allerdings kann ich hier keine Videos direkt hochladen, aber die werden dann nach meiner Rückkehr nachgereicht. Auf den Videos sieht man noch ein bissl besser, was für eine Wucht die Berge dort haben und die Gletscher natürlich!!

Wenn man die Chance hat und dort ist, dann sollte man es machen.

Leider schmelzen die Gletscher nach und nach ab. Zur Zeit ist der Franz-Josef Gletscher ca. 10km lang und man erwartet bis zum Jahrhundertende, dass er ca. 5km zurückgeht...

Als ich dann wieder festen Boden unter den Füßen hatte, gings dann weiter in Richtung Greymouth. Kurz vor Greymouth haben wir jetzt einen ULTRA Campingplatz mit Spabereich gefunden wo wir für heute residieren  

Vor ein paar Stunden durften wir dann noch einen tollen Sonnenuntergang beobachten direkt am Meer.

Man merkt, dass es wärmer wird, je mehr man wieder in den Norden fährt und je später es im Jahr wird!!! Ich freu mich auf Weihnachten und Silvester in kurzer Hose. Nicht so wie in Deutschland zur Zeit  

 

Quad und Heli

Montag, 01.12.2014

Hallöchen 

Wie gestern angekündigt, gings heute ab in den Urwald mit den Quads für 2h. Das war schon mega cool, denn die Maschinen haben doch schon ein gewissen Zug und da man direkt drauf sitzt und den Motor unter sich hat, fühlen sich die 30-40 km/h die man auf gerade Strecke auf jeden Fall schafft, doch schon ziemlich rasant an. 

Am Anfang gabs eine kleine Einweisung, wie der Quad zu bedienen ist und dann gings mit dem Guide los. Während der Tour gings über Schotter, Schlamm, Feldwege, auf engen Wegen durch den Urwald, durch knie-tiefe Wasserlöcher, Abhänge hoch und runter... Ich habe das ganze Spektakel mit der GoPro aufgenommen natürlich!! Also freut euch auf Aufnahmen die Mitten drin statt nur dabei sind 

Alles in Allem kann man sagen, dass es eine feucht fröhliche und hier und da auch eine schnelle Angelegenheit war, die Jonas und mir ziemlich viel Spaß gemacht hat und empfehlenswert ist.

Später im Hostel habe ich dann den Entschluss gefasst, einen Heliflug zu den beiden Gletschern hier in der Region zu machen (Fox und Franz-Josef Gletscher). Morgen um 12:00 werde ich dann, sofern das Wetter mitspielt, auf luftige Erkundungstour gehen. Ich freu mich mega drauf und es ist das erste Mal, dass ich in einem Helikopter mitfliege...

Morgen Nachmittag wirds dann für Jonas und mich weiter in Richtung Norden gehen. Wahrscheinlich wird Greymouth der nächste Halt sein. 

Die Zeit rennt!!!

Sonntag, 30.11.2014

Servus vom andern Ende der Welt! 

Diese Woche waren wir von Montag bis Donnerstag in Queenstown und waren unteranderem in einer IceBar, die, wie der Name schon sagt, komplett aus Eis besteht... War mal was neues und eine echt coole Erfahrung!! 

   

    

Was wir auch feststellen konnten ist, dass man in Queenstown definitiv steil gehen kann!! Zufällig haben wir dann 2 getroffen, die wir im Hostel in Blenheim getroffen haben.

Am Donnerstag gings dann ins Fjordland zum Milford Sound. Donnerstags sind wir Abends auf die letzte Free Camp Site vorm Milford Sound gefahren, damit wir dann am Freitag schnell zum Milford Sound konnten, um dort dann eine Bootstour zu machen. 

Gesagt getan, gings dann am Freitagmorgen direkt los und aufs Boot und WOW!!! Also ich kann mit Sicherheit sagen, dass das bis jetzt das Krasseste war, was ich von der Natur hier gesehen habe!! Schon die Fahrt mit dem Auto zum Milford Sound war atemberaubend. Überall Berge mit Schnee und Wasserfälle von ganz oben herab und riesen Felsen und Flüsse und eine Flora die einen schon staunen lässt. Zum Glück ist Jonas hingefahren, dann konnte ich meine volle Konzentration aufs Staunen richten... 

               

Am Ziel angekommen gings dann für knapp 1 1/2h aufs Boot und das Staunen ging weiter... Wasserfälle, Berge mit Schnee, Robben (nicht der vom komischen Verein aus Mün**en), dann kam noch dazu dass teilweise Nebel zwischen den Bergwipfeln hing, was dem ganzen natürlich nochmal ne besondere Stimmung gab...

              

Auf unserem Weg zurück kamen wir dann an der Stadt Te Anau vorbei, wo wir das erste Mal wieder Empfang und somit Internet hatten, seit 24h...

Am Abend zuvor haben Jonas und ich schon Wetten abgeschlossen, wer mehr Vermisstenmeldungen erhält, mehr verzweifelte Nachrichtun usw...

Es kam wie es kommen musste Eine Flut an Nachrichten auf jeglichen sozialen Netzwerken haha... 

Willkommen im 21. Jahrhundert  Aber lieber so, als wenn man jedem egal wäre und sich keiner für einen interessieren würde 

 

Jedenfalls ging es dann über Wanaka und Hawea, wo wir übernachteten, weiter zum Franz Josef Gletscher, wo wir heute angekommen sind. Hier machen wir dann morgen eine 2 stündige Quadtour durch den Urwald. Allerdings will ich eigentlich unbedingt den Gletscher auch mal sehen, allerdings muss ich da vorher meinem Portmonee eine ordentliche Dosis Ibo verabreichern, denn das geht gut ins Geld. 20-25min Heli fliegen kostet 160$ und auch zu Fuß mit einem Guide, wirds ein teurer Spaß. Aber ich habs mir vorgenommen und wenn man mal hier ist... GIbts halt die nächsten Wochen nur noch Instantnudeln zum essen 

Des Weiteren stellte ich heute fest, dass der 1. Advent war und ich zum ersten Mal nicht zu Hause bin  und ich keinen Adventskalender habe morgen haha... FirstWorldProblems...

Am 8. Dezember wollen wir im Abel Tasman National Park mit 2 Jungs aus Blenheim eine 2 Täge Kayaktour machen mit Übernachtung im National Park... Hoffentlich klappt das!!!

Und es ist schon wieder Dezember... Das die Zeit so schnell so schnell vergeht ist schon ziemlich krass und auch ein bissl schade, allerdings freu ich mich auch wieder auf good old Germany 

Ein neuer Tag eine neue Stadt (zumindest fast immer haha)

Dienstag, 25.11.2014

Der zweite Tag in Dunedin war nicht so toll, da es stark geregnet hat und wir somit nicht viel machen konnten. Also haben wir uns entschieden weiter richtung Süden zu fahren. Vorher allerdings haben wir uns den "Tunnel Beach angeschaut, der ein bisschen außerhalb Dunedins liegt. Es ist ein Küstenabschnitt, an dem das Wasser den Untergrund ausgehöhlt hat wie "Tunnel". Daher der Name .

   

 

   

Da es schon etwas später war haben wir dann noch eine weitere Nacht in Dunedin drangehängt auf einer Free Campsite etwas außerhalb der Stadt.

Am nächsten Morgen gings dann früh los zum "Nugget Point". Die Fahrt dort hin war eine der besonderen Art . Die Straßen waren lediglich Feldwege die mit Schotter überschüttert wurden, damit der Schlamm nicht so schlimm ist... Jonas und ich hatten dennoch unseren Spaß weil das ein oder andere Mal das Heck von "RIchard" ausgebrochen ist und wir uns ein wenig wie kleine Rallyfahrer fühlten haha. Am "Nugget Point" sind an der Küste direkt im Meer große Felsbrocken wie "Nuggets" und ein Leuchtturm.

 

Nach intensiver Begutachtung gings dann weiter RIctung Invercargill. Einer kleinen Stadt ganz im Süden, allerdings gehört sie defintiv zu der Gruppe der Städten die weniger sehenswert sind. Mehr als ein Spaziergang durch die Stadt, eine Übernachtung auf einem Campingplatz mit unfreundlichem Personal (wir wurden ziemlich dumm angemacht weil wir lediglich unwissend!! eine Stunde später ausgecheckten als wir gedurften hätten) und einer schnellen Weiterfahrt ist auch nichts passiert.

Eigentlich wollten wir ja nach Invercargill ins Fjordland zum Milford Sound, allerdings haben wir uns dann doch spontan entschieden, nach Queenstown zu fahren. Und es war die richtige Entscheidung. Die Stadt ist einfach mega. Sie ist nicht sonderlich groß, aber es gibt unmengan an Bars, Restaurants und Clubs und 99% der Leute, die hier sind, sind Backpacker. 

Da wir vorher weder Hostel oder ähnliches gebucht haben, gings dann auf Unterkunftssuche, da wir uns mal für wenigstens 3 Nächte ein Hostel gönnen wollten. Ein teurer Spaß, aber wenn man mal in Queenstown ist, dann darf das auch mal sein!! Das Hostel ist mega gut!! Morgens und Abends gibt es kostenloses Frühstück/Abendessen nach dem Motto "Der frühe Vogel fängt den Wurm", wenns weg ist, ists weg!! eine riesen Chill-Lounge mit Kamin, mega saubere Bäder und und und... Das Hostel heißt "Nomads". Wenn man dort schläft, bekommt man unmengen an Rabatten in verschieden Bars, Restaurants und Clubs in der Stadt. Das haben Jonas und ich dann erstmal gestestet gestern Abend und haben uns in einer Bar ein paar Bier für 4$ bestellt, was hier ein unschlagbarer Preis ist!!!

Normalerweise bist du bei einem halben Liter mit 10$ dabei...

Vor wenigen Tagen habe ich dann noch den ULTRA special Tipp bekommen, dass wir unbedingt zu Ferburgers gehen sollten. Gesagt, getan... und es war abartig geil!! Jeder Cent von den 12,50$ war es wert! 

   

Heute Morgen haben wir dann mit einer Deutschen aus unserem Zimmer gequatscht und erfahren dass es hier eine Inet-Seite gibt, die special Deals anbietet. Das bedeutet, dass man zum Beispiel über die Seite Jetboot fahren kann für 1$ was normalerweise 100$ kostet!!! Daraufhin haben Jonas und ich direkt beschlossen heute Mittag mal ein bissl aktiv zu werden auf der Seite, weil wir unbedingt etwas machen wollen hier in Queenstown!!! 

 

The wheels of the Richard go round and round and round...

Donnerstag, 20.11.2014

Nachdem wir den restlichen Mittag noch in Christchurch verbracht haben, sind wir nach Akaroa gefahren, um dort auf einer Free Campsite zu schlafen. Die Kulisse war schon ziemlich geil... Direkt am Wasser, umgeben von Bergen und ein Sonnenuntergang... Fast Perfekt! Dort haben Jonas und ich dann das erste Mal unsern Camping Gaskocher benutzt und lecker TK-Fisch gemacht .

 

Zum Glück waren neben uns noch andere Deutsche, mit denen wir dann abends nich zusammen saßen und gequatscht haben. 

  

  

Die Nacht war um einiges besser, weil wir am Tag noch in Christchurch eine Matratze gekauft haben und nun man etwas besser liegen konnte... Morgens gings dann nach dem Frühstück nochmal nach Christchurch, die Stadt ein bisschen zu erkunden. Es ist erschreckend zu sehen, dass noch immer Großteile der Innenstadt in Schutt und Asche liegen, weil das schwere Erdbeben 2011 ziemlich viel zerstört hat. An jeder Ecke steht ein Baukran und rennen Arbeiter in Warnwesten rum.

    

Allerdings muss man auch sagen, dass die Teile, die wieder aufgebaut wurden sehr schön sind, wie zum Beispiel die Shopping Mall "RE:START". Sie besteht aus großen Überseekontainern, die übereinander und nebeneinander gestapelt wurden. In ihnen finden Cafes, Restaurants und Läden Platz.

    

Nachmittags sind wir dann nach Timaru. Da das Wetter ziemlich bescheiden war, sind wir ins Schwimmbad. Nach dem Abendessen gings dann auch direkt schlafen. Am nächsten Tag gings dann noch ein bissl durch die Straßen Timarus und Nachmittags sind wir in Richtung Dunedin aufgebrochen. 

 

Vorher haben wir aber noch einen kleinen Zwischenstop in Oamaru gemacht, weil man dort manchmal Pinguine an der Küste sehen konnte. Zwar hatten wir kein Glück, aber immerhin konnten wir ein paar Seerobben sehen und uns ihnen auf bis zu 1 Meter nähern. Spontan haben wir uns dann dafür entschieden auf einem Parkplatz direk am Wasser zu essen. 

   

Nach der Stärkung sind wir dann final nach Dunedin aufgebrochen. Da es leider keine Free Campsite in der Stadt gibt, haben wir bei einem Hostel nachgefrat ob wir vergünstig eine Nacht dort bleiben können, wenn wir in unserem Auto auf dem Hostelparkplatz schlafen könnte, aber Küche, WLan und das Bad benutzen könne. Zum Glück war der Hostel besitzer so freundlich und willigte ein!!

     

Grad eben waren wir noch ein einen kleinen Drink in einer Bar und haben ein wenig über die bereits vergangene Zeit geplaudert und wie schnell es doch vergeht. 

Irgendwie ist es so, dass die Tage an sich manchmal ziemlich lang erscheinen, aber dann insgesamt, wenn man zurück schaut, die letzten 2 1/2 fast 3 Monate wie im Flug vergingen!!

Morgen werden wir dann nochmal einen Tag hier in Dunedin bleiben und auch nochmal hier schlafen. Danach wirds dann in Richtung "Nugget Point", Invercargill, vielleicht rüber auf die Insel, Fjord Land/ Millford Sound und Queenstown gehen...

1. Stop auf dem Roadtrip

Dienstag, 18.11.2014

Gestern (Montag) konnten wir endlich mal wieder ein bisschen ausschlafen, allerdings, gab es dann auch viel zu tun. Wir mussten unser Zimmer im Hostel räumen, mussten auschecken, mussten das Auto beladen und mussten das Auto zum Händler bringen, da dieser die vereinbarten neuen Reifen drauf machte, den TÜV erledigte und sich um die Registration kümmerte. Währenddessen sind Jonas und ich noch ein wenig durch Blenheim gelaufen.

Als das Auto fertig war, gings dann zum Warehouse, wo man alles mögliche bekommt. Von Campingausrüstung bis hin zu Klamotten. Dort kauften wir unsere ganze Ausrüstung für den Trip, wie zum Beispiel Campingstühle, Campingtisch, Gaskocher, Gaskatuschen, Matratzen und und und....

Als der Schock, den wir beim Erblicken der Rechnung an der Kasse erlitten, verdaut war, gings dann auch endlich los in Richtung Christchurch. Die Fahrt dort bot eine tolle Kulisse, jedoch fühlten wir uns teilweise sehr einsam und verlassen, denn wir fuhren manchmal scheinbar unendlich lang durch Feld, Wald, Wiesen und Gebirge. Am Schönsten waren die Abschnitte direkt an der Küste. 

In Kaikoura haben wir dann einen kleinen Zwischenstop gemacht und uns den Strand angeschaut, allerdings war das Wetter ziemlich schlecht und trüb, sodass man nur wenig sehen konnte.

In Christchurch kamen wir dann im Dunkeln an und suchten uns dann einen Campingplatz für die erste Nacht. Als wir einen gefunden hatten, mussten wir das Auto für die Nach preparieren, damit wir hinten drin schlafen konnte, was sich als keine einfache Aufgabe entpuppte.

Die Nacht war leider weniger schön. Da ein Sitz nicht richtig umgeklappt war, schlief ich auf einem Hubbel, was dazu führte, dass ich Rückenschmerzen hatte am heute Morgen und des Weiteren bin ich des Öfteren in der Nacht aufgewacht...

Nach dem Aufstehen gings dann in die Stadt zum Supermarkt, um etwas fürs Frühstück zu kaufen. Das fand dann direkt am Sandstrand statt...

Momentan sitzen wir in der Library und schaun im Internet nach, wo wir heute Nacht bleiben und was man noch so alles machen kann hier in der Region!!

 

Unser neues Hei für die kommenden Wochen!!!

Subaru Legacy alias "Richard"

 

Ausflug zum Whites Bay

  

   

  

  

Shopping-Tour im Warehouse:

  

Die Strecke nach Christchurch:

 

 

 

Unser Schlafplatz...:

 

Frühstück am Strand:

 

 

  

 

Es ist viel passiert...

Montag, 17.11.2014

Sorry für die lange Durststrecke an Blogeinträgen, aber mit dem Wlan ist das hier so eine Sache...

Die letzten 2 Wochen sind ziemlich normal verlaufen, ohne besondere Vorkommnisse. Wir haben jeden Tag gearbeitet, zusammen mit den Anderen aus dem Hostel gekocht und viel gelacht. Letzt Woche waren wir auf einem Feuerwerk in Blenheim, die Woche davor habe ich mich am Daumen verletzt, beim Öffnen einer Flasche, weshalb ich eine Zeit lang eine gesonderte Aufgabe auf dem Vineyard machen durfte und das wichtigste und bedeutenste ist, dass Jonas und ich uns am Wochenende ein Auto gekauft haben, mit dem wir ab heute die Südinsel bereisen... Es ist ein Combi, das bedeutet, dass wir nach dem Umklappen der Rücksitze im Auto schlafen können. 

Am Wochenende bin ich mit Jonas durch Blenheim gelaufen und haben fast alle Autohändler abgeklappert nach passende Autos für uns. Im Endeffekt haben wir uns für einen Subaru Legacy entschieden mit 131.000km (das ist für Backpackerautos ziemlich wenig!!). Wir haben ihn noch runtergehandelt und haben im Preis neue Reifen, WOF (sowas wie der TÜV in NZ) und die Registrierung. Da wir mit einem teureren Preis kalkuliert haben, haben wir nun ein kleines plus und können uns auch mal was gönnen 

Gestern sind wir mit 2 Autos, weil noch David (Chilene), Thilo, James (Engländer) und Mirco und Niklas mitgekommen sind, zum Strand gefahren "Whites Bay".

Es war eine abartig schöne Kulisse...

Es werden die Tage jede Menge Bilder folgen!!

Die 2. Arbeitswoche ist geschafft...

Sonntag, 02.11.2014

Die zweite Arbeitswoche ging rasend schnell vorbei... 

Am Montag mussten wir auf Grund eines Feiertags (Labour Day) nicht arbeiten und hatten ein verlängertes Wochenende! 

Am Dienstag ging es dann wieder weiter mit der Arbeit auf dem Vineyard. Unter der Woche regnete es dann einmal so stark, dass wir Mittags um 12:00 schon nach Hause konnten, da das weitere Arbeiten keinen Sinn mehr machte...

Am Dienstag und Mittwoch Morgen wurden wir bei der Arbeit besonders kontrolliert, weil den Chefs und unseren Supervisoren aufgefallen ist, dass einige aus der Planting-Gruppe ihre Arbeit nicht sorgfälltig erledigt hatten. 

Am Freitag erreichte mich dann die Horrornachricht, dass man rotieren wolle und ich jetzt wieder bud-rubbinig machen durfte... Ich merkte schon nach wenigen Stunden, dass ich diese Arbeit nicht lange machen kann, weil sofort wieder Schmerzen im Rücken und in den Beinen eintraten... Ich bin gespannt, wie lang das noch gehen wird.

Freitags gings dann noch abends in einen lokalen Irish-Pub. Später in der Nacht wurde die Feierei dann ins Hostel verlegt, wo leider der ein oder andere Hostelbewohner die Kontrolle über seinen Alkoholpegel verlor (Ich war stets im vollen Besitz meiner Kräfte und Sinne!)

Samstags morgens hatte ich, wie erwartet, natürlich wieder Muskelkater vom bud-rubbing. Allerdings wurde der Tag ausschließlich zum entspannen genutzt. 

 

Morgen ist dann wieder ein Feiertag, das bedeutet, dass wir wieder frei haben 

Heute bin ich schon 2 Monate unterwegs... Wie schnell die Zeit vergeht ist krass!!

 

 

Man mag es kaum glauben, aber ja, es ist mal wieder ein neuer Eintrag da...

Sonntag, 26.10.2014

Leider konnte ich die komplette Woche keinen Blogeintrag verfasssen, da es in dem Hostel kein kostenloses Wifi gibt und es abartig teuer ist, sich Wifi zu kaufen hier...

Zwar gibt es freies Wlan im McDonalds, Burger King, Supermarkt oder in der Bücherei, allerdings sind wir unter der Woche meistens so kaputt und so spät zu Hause, dass wir es nicht mehr dort hin schaffen, denn das Hostel liegt ca. 20-30 min zu Fuß außerhalb der Stadt...

Aber jetzt zu den Ereignissen der Woche: Am Sonntag trafen wir eine Vertreterin des Vineyards, wo wir arbeiten sollten. Sie stellte uns ledgilich ein paar Fragen, wie zum Beispiel, ob wir schon gearbeitet haben in Neuseeland, was wir in Deutschland so gemacht haben, ob wir Sport treiben und und und...

Als alle mit dem Interview fertig waren (Es sind noch ca. 7 oder 8 weitere Hostelbewohner da gewesen), erhielten wir dann am Nachmittag die Zusage für den Job. 2 wurden nicht genommen, da sie für den Job (bud rubbing) zu groß seien.

Am Montag hieß es dann um 6:00 aufstehen, sich schnell fertig machen und dann um 20 vor 7 voller Tatendrang zum Vineyard zu fahren. Da der Vineyard ca. 30 Autofahrtminuten entfernt ist, bekommen wir vom Hostel einen Van gestellt, allerdings müssen wir für diesen 5 Dollar pro Tag bezahlen...

Auf dem Vineyard angekommen, wurden dann die Formalitäten geklärt und wir erhielten eine Einweisung in die "hohe Kunst des bud rubbing" zu deutsch: Wir mussten an den kleinen Weinreben am unteren Ende des "Stammes" die kleinen Knospen abtrennen... Da die kleinen Teile grade mal 20-30cm klein waren, war das eine ziemliche sche** Arbeit, da man sich durchgehend bücken musste. Da der erste Tag jedoch stündlich bezahlt wurde, arbeiteten alle ziemlich entspannt noch. (14,25$ pro Stunde: Mindestlohn)

Wir mussten von 7:30 bis 12:00 arbeiten, dann gibts immer eine kleine Mittagspause und dann von 12:30 bis 16:00 weiter arbeiten. Da das Anwesen riesig war (mehr als 580 Hektar) wurden wir immer mit kleinen Vans zu den Reben gefahren, an denen wir zur Zeit arbeiten mussten.

Der Tag an sich verging eher schleppend und als dann um 16:00 endlich Feierabend war, waren alle ziemlich erleichtert.

Am Dienstag fiel das Aufstehen dann etwas schwerer. Ich verspürte leichte, aber dennoch deutliche Schmerzen im Rücken und in den Beinen. Alles Jammern half nichts, denn es musste ja Geld verdient werden.

Am Dienstag wurden wir pro Pflanze bezahlt. Das bedeutet, dass wir pro Pflanze die wir fertig machten 6 Cent erhielten, was ziemlich wenig war...

Das war auch der Anlass, warum alle loslegten wie die Feuerwehr, um ordentlich Geld zu verdienen. Ich natürlich auch. Das rächte sich dann ganz dezent am nächsten Morgen.

Als am Mittwoch dann um 6:00 der Wecker klingelte, schallte ein lauter Schrei durchs Hostel... Nichts ging mehr  Ich konnte meine Beine kaum bis gar nicht mehr bewegen und auch mein Rücken hatte irgendwie was gegen das Aufstehen. Die Schmerzen waren brutal, allerdings mussten wir ja arbeiten, damit wir Geld erhielten. Auf dem Vineyard angekommen, wusste ich nicht, wie ich diesen Tag auch nur irgendwie überleben sollte...

Ich robbte mich wortwörtlich durch die Reihen, da ich nicht laufen konnte. Allerdings war ich nicht alleine mit den Problemen und auch die Anderen hatten so ihre Probleme mit der Motorik.

Eine gute Nachricht gabs dann doch noch. Unser Supervisor (Eine Angestellte vom Vineyard, die uns motivierte und kontrollierte, dass wir alles richtig machten) stellte Jonas und mir eine andere Arbeit ab Donnerstag in Aussicht, die weniger anstrengend sei und bei der man auch um einiges mehr Geld machen könne.

Ab Donnerstag ( am Freitag auch) mussten Jonas und ich dann planting machen. Das beudetet, wir mussten neue Setzlinge in die Erde pflanzen. Und tatsächlich war das um einiges einfacher!!! Man hatte einen Spaten, weshalb man sich nur kurz bücken muss, um den Setzling einzusetzen.  Der Rest ist angenehmer. Des Weiteren machen wir echt um einiges mehr Geld. Man bekommt eine große Umhängetasche umgeschnallt und dort werden dann die Setzlinge reingepackt, die in 50er Bündel abgepackt sind. Pro Bündel bekommt man 7,50$, was bedeutet man muss 2 in der Stunde machen, damit man den Mindestlohn erreicht. Jonas und ich haben jedoch schon am ersten Tag immer mindestens 3 wenn nicht sogar 4 in der Stunde geschafft, was bedeutet, dass wir teilweise mehr als das doppelte des Mindestlohns gemacht haben!! 

Unseren Kalkulationen zur Folge, müssten wir insgesamt hier 4 Wochen arbeiten, dass wir uns einen Van leisten können und dann noch genug Geld übrig hätten, um uns Essen zu kaufen und vielleicht noch hier und da die ein oder andere Aktivität zu machen...

Samstag und Sonntag haben wir immer frei und diesen Montag ebenfalls, da hier in Neuseeland der Feiertag "Labour Day" ist. Dafür müssen wir nächsten Samstag arbeiten.

Gestern (Samstag) haben wir dann mit noch anderen aus dem Hostel ein kleinen BBQ gemacht und haben uns ausgetauscht, was man schon so alles erlebt hat und was man noch sehen sollte...

Zur Zeit sitze ich in der Bücherei in Blenheim, wo es zum Glück kostenloses Wlan gibt...

 

Vielleicht kann man erkennen, dass die Arbeit am Mittwoch eher weniger produktiv war, da der Körper nicht so ganz wollte...

 

 

 

 

 

Der Vineyard scheint endlos zu sein...

Am Freitag hat es Mittags so stark geschüttet und gestürmt, dass wir die Arbeit abbrechen mussten.

Ab jetzt kommt der Blog jedes Wochende. :)

 

Ankunft auf der Südinsel

Samstag, 18.10.2014

Heute Morgen hieß es früh aufstehen, da um 7:30 p.m. unser Shuttle zum Hafen am Hostel abfuhr. Am Hafen angekommen, mussten wir dann unser Gepäck aufgeben und um 8:30 p.m. setze sich dann die Fähre in Bewegung in Richtung Südinsel.

Die Fahrt an sich war ziemlich angenehm und das Wetter war auch gut. Leider schliefen wir relativ bald ein, sodass wir nicht ganz mitbekommen haben, wie wir zwischen all den ganzen kleinen vorgelagerten Inselbrocken hindurch fuhren. Allerdings konnte ich doch noch ein paar Fotos machen:

  

  

  

  

Von Picton aus, haben wir dann einen Bus nach Blenheim genommen, wor wir dann von der Hostelbesitzerin abgeholt wurden. Das Hostel an sich ist sehr cool. Man lebt in kleinen Baracken in 2er Zimmern. Es gibt viele Möglichkeitne der Freizeitbeschäftigung. Morgen werden wir dann den Besitzer der Weinfarm antreffen und ab Montag heißt es: Schufften für Bares ;)

Und so zerbröselt die Crew...

Freitag, 17.10.2014

Heute war unser letzter gemeinsamer Tag in der 4er Gruppe... Leider mussten wir heute früh raus, weil wir nochmal für eine Nacht das Zimmer wechseln mussten... Um 10:00 müssten wir also aus den Zimmern raus und erst um 2:00pm konnten wir wieder rein. In der Zwischenzeit haben wir zu Mittag gegessen einen Film geschaut und 2 Folgen Game of Thrones geschaut und Musik gehört. Also grob zusammen gefasst, ein ziemlich gammelige Vormittag.

Nachdem wir in das neue Zimmer eingezogen sind, gabs noch einen kleinen Spaziergang durch die Stadt und abends sind wir dann noch in eine Brauereibar von Mac's Bier gegangen, die hier direkt am Hafen ist. Dort saßen wir bis eben zusammen und haben was getrunken und den letzten gemeinsamen Abend genossen, bevor Jonas und ich morgen auf die Südinsel gehen werden... Fast wäre es ein bissl emotional geworden bei der Verabschiedung  

Naja morgen müssen wir dann um 6:30 aufstehen, da unser Shuttle zum Hafen um 7:30 abfährt und dann unsere Fähre um 8:30 anfährt. Dann sind wir um ca. 11:40 in Picton. Dort werden wir dann um 1:00pm den Bus nach Blenheim nehmen und dort im unser Hostel für die nächsten 1 1/2 Monate einziehen 

An Oma und Opa: Mir graut es lediglich vor dem frühen aufstehen morgen und nicht vor der Fahrt mit der Fähre . Die Fahrt wird mir Sicherheit richtig gut, weil es tagsüber viel zu sehen gibt.

Was ein turbulenter Tag...

Donnerstag, 16.10.2014

Normalerweise wollte ich mich heute mit Shawn (dem Geschäftsführer der Bar/ des Restaurants) treffen, um den Vertrag zu unterschreiben, damit ich dort schon nächste Woche anfangen kann zu arbeiten...

Doch es kam, wie es kommen musste. Natürlich blieb es nicht dabei, so wie es geplant war. Kurz nachdem ich mit Shawn telefoniert hatte und einen Termin ausgemacht habe, wann ich heute vorbeikommen kann, klingelte Jonas Handy. Es war eine Frau, an die wir vor Tagen eine Bewerbung geschickt hatten, für einen Fruit-Picking Job. Sie sagte, es sei ein Job für 2 Personen verfügbar. Ab Montag. Auf der Südinsel...  Wir würden um einiges mehr verdienen, hätten ein Hostel sicher und müssten lediglich bis Ende November arbeiten, weil wir dann genug Geld angespart hätten, um uns für die restliche Zeit ein Auto zu kaufen (btw: ich werde bereits im Februar wieder kommen...)

Also ging ich heute zu Shawn und beichtete ihm, dass ich leider einen anderen, lukrativeren Job habe und ich nicht in seiner Bar arbeiten könnte... Ihm war anzusehen, dass er davon eher weniger erfreut war...

Nachdem die Nachricht überbracht war, buchten wir noch eine letzte weitere Nacht in Wellington von Freitag auf Samstag, da wir eigentlich morgen raus müssten. Am Samstag um 8:30am geht unsere Fähre dann von Wellington nach Picton rüber. Unser Shuttle vom Hostel aus, fährt um 7:30am ab. Das heißt, wir sollten spätesten um 6:30am wach sein... Mir graut es ein wenig vor diesem Morgen... Die Fahrt mit der Fähre dauert dann 3h 10min. Von Picton aus werden wir mit dem Bus nach Blenheim fahren. Dort ist unser Hostel und unsere Arbeitsstelle. Wir arbeiten auf einer Weinfarm.  Am Sonntag werden wir dann den Farmbesitzer kurz treffen und schon ab Montag geht es dann los.

 

Arbeit in Aussicht :)))

Mittwoch, 15.10.2014

Kia ora

Sorry, dass gestern nichts kam aber ich habs einfach nicht mehr auf die Kette bekommen...

Gestern bin ich am Vormittag/MIttag durch die Stadt gelaufen und bin in Restaurants/Bars und Kleiderläden gegangen und hab mich vorgestellt und meine CV's dortgelassen für einen part-time Job. 

Nachmittags sind wir dann alle zusammen ins Museum of New Zealnd "Te Papa Tongarewa" und haben uns die verschiedenen Ausstellungen dort angeschaut. Am Meisten hat mich der Bereich beeindruckt, bei dem sich alles um den Aufbau der Erde, die Plattentektonik, Erdbeben und Ähnliches drehte. Es gab einen Erdbebensimulator, der das schwerste Erdbeben Neuseelands simulierte. Es geschah am 22. Februar 2011 um 12:51 und hatte ca. die Stärke 6,8. Es traf die Leute unvorbereitet und zur Mittagszeit, wo sehr viele Leute auf der Straße waren... Hier ein paar Links, wer sich dafür interessiert:

https://www.youtube.com/watch?v=KetOf15Q3lc

https://www.youtube.com/results?search_query=christchurch+erdbeben+2011

Des weiteren konnte man im Musuem den größten gefangen Tintenfisch der Welt betrachten, der kanpp 4 Meter lang ist.

Nach dem Museumsbesuch gings dann wieder zurück ins Hostel, ein kleines verspätetes Mittagsschläfchen machen. Um 8:00 pm gings dann zum Kino aufgemacht, weil wir uns "The Maze Runner" anschauten.

Abends/Nachts gings dann noch ein bissl an den Hafen, ein bissl entspannen, ein bissl quatschen und philosophieren.

Heute Morgen mussten wir kurz umziehen in ein andere Zimmer, weshalb wir leider sehr früh aufstehen mussten...

Allerdings erreichte mich gleich eine super Nachrich undzwar, dass hat sich der Chef einer Bar gemeldet, bezüglich meiner CV's, dass ich mal vorbei schauen sollte. 

Eben grade bin ich vom Interviwe zurück gekommen und Shawn (der Chef der Bar) war scheinbar ziemlich begeistert und meinte ich solle gleich heute abend vorbei kommen, dann kann ich für ein paar Stunden zur Probe arbeiten und schauen, ob der Job etwas für mich ist. 

Wollen wir mal hoffen, dass da was draus wird und endlich ein bissl Cash wieder in die Kasse kommt!!

Heute gehts dann wahrscheinlich auf eine nahegelegene Aussichtsplattform die hier am Berg ist und dann mal schauen was der Abend heute bringt 

 

Ka kite ano 

 

2. Tag in Wellington

Montag, 13.10.2014

Heute war ein eher weniger spannender Tag. Es wurden einige Bewerbungen erledigt und die Stadt erkundet. Da das Wetter nicht so toll war, sind wir nicht wirklich lange draußen geblieben. Es war ziemlich windig, kalt und bewölkt.

Grade eben haben Pascal, Jonas und ich dann nochmal einen kleinen Late-Night-Spaziergang gemacht. Gehen jetzt gleich schlafen und mal schauen was uns morgen erwartet.

Am Ende der Nordinsel

Sonntag, 12.10.2014

Heute Morgen ging es dann ganz früh raus, zum Pak'n'Save einen Wegesnack für die Busfahrt kaufen und dann zur Bushaltestelle, wo unser Bus nach Wellington abfuhr. Die 6 stündige Fahrt war entspannter als gedacht. Mit Musik, Essen, Trinken und viel Whatsapp verging die Zeit ratzfatz :D Das Wetter in Wellington war ultra gut. Leider mussten wir dann von der Bushaltestelle in Wellington noch ne halbe Stunde zum Hostel laufen. 

Das Hostel allerdings ist ziemlich cool und wir haben durch irgendwelche Tricks der Frau an der Rezeption, ein sehr großes 4er Zimmer mit eigenem Bad, was eigentlich 32$ pro Nacht kostet, für 25$ bekommen

Des Weiteren haben wir uns gleich im Hostel beworben, um dort zu arbeiten und ein Zimmer zu bekommen und eventuell den ein oder anderen Groschen zu verdienen. Morgen werden dann noch die ganzen Läden abgeklappert und überall CV's abgegben, denn jetzt heißt es Geld verdienen für den Van für die Südinsel...

Nach dem Abendessen sind wir dann noch ein bissl durch die Stadt spaziert.

  

 

Ab in die Hauptstadt

Samstag, 11.10.2014

Heute gings dann doch noch nicht nach Wellington, sondern erst morgen früh. Heute Nacht bleiben wir nochmal eine Nacht hier in Taupo.

Tagsüber haben wir heute eine Bootsfahrt auf dem Lake Taupo gemacht, die ziemlich entspannend war.  

      

Ansonsten ist heute nicht sehr viel passiert. Momentan chillen wir alle ein wenig, bis wir dann gleich nochmal in die Stadt gehen und uns was zum Essen holen werden. Morgen müssen wir dann früh raus, da unser Bus schon um kurz nach 10 abfährt...

 

So könnt's weiter geh'n...

Freitag, 10.10.2014

Sooo... Hier jetzt die teilweise sehr amüsanten Bilder vom Raften gestern:

Heute bekamen wir dann mehr oder weniger zufällig Besuch von der Marai. Sie ist mit uns nach Neuseeland geflogen, auch mit der selben Organisation und hat so wie wir, die ersten Tage in Auckland im YHA Hostel verbracht und kam jetzt reinzufällig zur gleichen Zeit wie wir nach Taupo und wohnt auch im gleichen Hostel. 

Wir sind dann also zu 5. zu den Huka-Falls und den in der Nähe liegenden hot water pools gelaufen bzw gefahren, da Marai ein Auto zur Verfügung hatte. 

Die hot water pools sind kleine natürliche Wasserbecken direkt am Waikato River, der durch den Lake Taupo fließt und gleichzeitig der längste Fluss Neuseelands ist. Das Wasser in den Becken, ist ziemlich heiß, sodass es ein wenig dampft. 

Der Weg zu den Huka-Falls führt entlang des Flusses und geht bergauf und bergab und bietet eine ziemliche krasse Aussicht teilweise...      

   

   

     

Die Huka-Falls sind am Anfang mehrere kleine Stufen und dann am Ende nochmal ein größerer Wasserfall.

 

Auf dem Rückweg haben wir uns dann nochmal ein Bad in den hot water pools gegönnt

 

Bin mir nicht sicher, ob die Bildqualität so gut ist, allerdings wird das halt leider runtergerechnet, weil das Originalmaterial ziemlich hochauflösend ist und das viel zu groß wäre zum Hochladen.

Morgen müssen wir aus dem Hostel raus, allerdings wissen wir mal wieder nicht so richtig wo es hin gehen soll. Momentan sieht es wohl aber so aus, als dass es nach Wellington geht. Zwar wollten wir ja noch mal an die Westküste, allerdings gibts es da zur Zeit keine anständige Busverbindung...

WOW!! Das war mal ein Tag...

Donnerstag, 09.10.2014

Heute konnten wir bis 9:00 schlafen, dann gings zum Frühstücken und dann Sachen packen, weil *TROMMELWIRBEL* wir heute raften gingen... 

Um 11:00 sind wir dann mit noch 2 weiteren aus unserem Hostel ca. 45min mit einem kleinem Bus und unserem Tourguide Jack nach Turangi gefahren, um von dort aus dann in voller Montur weitere 20min zum Fluss zu fahren und dort dann den Rafting-Trip zu starten. In Turangi erhielten wir auch unsere Einweisung und wir wurden mit der entsprechenden Ausrüstung versorgt. Leider durfte ich die GoPro nicht einsetzen, weil die TourGuides angeblich schon einige schlechte Erfahrungen damit gemacht haben und die Kamera somit aus sicherheitstechnischen Gründen verboten ist... 

Umkleide-Selfie 

Die Tour war ziemlich cool... Es waren 5 Boote unterwegs mit 6-8 Leuten. Wir waren zu 6. (Wir 4, ein Guide und ein Azubi-Guide). Der Guide gab uns immer Kommandos, was zu tun war an manchen Stellen, wann wir paddeln mussten, wann wir uns besser festhalten sollten, wann wir uns ducken sollen. Auch erzählte er uns immer eine kleine Story zu bekannten Regionen, durch die wir fuhren. An einer Stelle konnten wir aussteigen aus den Booten und von einem kleinen Felsvorsprung springen. An einer eher sachten und ruhigen Stelle, gabs für jeden einen Becher heiße Schokolade und ein bissl Schokolade zum Essen. Als wir dann fertig waren, die komplette Fahrt ging ca. 1,5h, wurden wir wieder mit den Kleinbussen aufgesammelt, nach Turangi gefahren und dort von unserer Ausrüstung befreit. Ebenfalls konnten wir dort duschen und danach gabs noch ein Bier und Hot Dog für jeden. 

Um ca. 17:00 waren wir wieder in Taupo zurück. Dann gings zum Einkaufen fürs Abendessen und danach bin ich mit Jonas nochmal an den See gegangen den Ultra Sonnenuntergang genießen.

  

  

Jetzt gammeln wir grad alle im Bett und sind froh, dass wir gleich pennen gehen können.

Morgen kommen dann noch mehr Bilder vom Raften, weil wir uns eine CD gekauft haben dort, auf der Bilder von uns sind, allerdings brauchen wir dazu ein CD-Laufwerk. Mein Mac hat aber keins, allerdings die Rechner, die hier in der Jugendherberge frei zur Verfügung sind, allerdings waren die heute alle besetzt.

Neuer Ort, neues Glück

Mittwoch, 08.10.2014

Heute konnten wir mal ein bisschen "ausschlafen", da nicht gearbeitet werden musste und wir erst gegen 12:00 in die Stadt fuhren. Gegen 9:00 musst wir dann allerdings auch aus den Federn. Nach einem kleinen Frühstückssnack, wurde gepackt, die Rucksäcke ins Auto geschmissen und dann ab in die Stadt. Da wir ein bisschen früher da waren, gabs noch einen kleinen Abstecher zum Pak'n'Save, um den ein oder anderen Wegesnack einzukaufen. 

Die Busfahrt war ziemlich gediegen. Es war nicht sehr viel los im Bus und die Fahrt dauerte nur gut 2h. In Taupo angekommen gings dann direkt ins Hostel. Ich würde sagen, dass es bis jetzt so mit das Coolste ist... Voll Urban-Style gemacht, mega zentral, direkt am großen Taupo See und sehr viele junge Leute mit denen man quatschen kann und auch eine Bar mit sehr humanen Preisen. Zwar ähneln die Zimmer kleinen Gefängniszellen von der Größe her, aber da man dort ja eh nur pennt, ist mir das relativ egal.

Nach dem Check-In gings dann in die Zimmer, Koffer abstellen und dann direkt in die Stadt ein wenig einkaufen. Zusätzlich haben wir uns spontan dazu entschieden, was ziemlich cooles zu machen morgen, aber das erfahrt ihr dann morgen genauer mit Bildern natürlich!! 

Nach dem Abendessen bin ich dann mit Jonas an die Bar, haben uns einen Pitscher gegönnt und dann die ein oder andere Runde Billiard gezockt. Momentan lieg ich im Bett schreib den Blog höre Musik und freue mich tierisch auf morgen...

Mal wieder ab ins Ungewisse...

Dienstag, 07.10.2014

Gestern gab es keinen Bericht, weil es mir ein bissl an Motivation fehlte und auch nichts Spannendes passiert ist. 

Es wurden weiter Holzleisten bearbeitet und der Nachbar kam uns zur Hilfe mit seinem Traktor, damit die restlichen Steine in den Graben gelangten. Nach dem Abendessen haben wir uns dann einen kleinen Game of Thrones Marathon gegönnt.

Heute musste ich mit Jonas einen Drahtzaun entfernen, der mit unzähligen Klammern an Bäumen und Pfosten befestigt war. Er diente zur Eingrenzung eines Hühnergeländes. Danach mussten wir das widerspenstige Teil auch noch aufwickeln, was sich als eine ziemliche *******aufgabe entpuppte. 

Da wir mit der Aufgabe ziemlich schnell fertig waren, mussten wir dann noch weiter Holzleisten bearbeiten...

Zur Zeit ist es mal wieder so, dass wir natürlich nicht wissen wo es morgen hin gehen soll. Es ist sehr schwer zu 4. einen Job zu finden... Alleine oder max. zu 2. wäre das natürlich um einiges einfacher, weshalb ich mir diese Option doch schon für die kommenden Wochen überlege. Zusätzlich ist es noch so, dass der ein oder andere Farmer hier es nicht für nötig hält, auf eine Mail zu antworten, die er seit Tagen in seinem Postfach hat und man Jedem hinterher telefonieren muss, was gewisse Telefonkosten verursacht. Zwar haben wir hier zur Zeit ein Festnetztelefon, aber das wäre in einem Hostel nicht der Fall. Momentan sieht es wohl so aus, dass wir morgen nach Taupo fahren und dort für 3 Tage in ein Hostel gehen... In Taupo kann man sich die ein oder anderen Naturschauspiele anschauen. Was dann passiert wird sich zeigen... Ich mache mir mal keine Hoffnungen!

 

Endlich etwas Abwechslung!

Sonntag, 05.10.2014

Gestern hieß es nach dem Frühstück natürlich weiter Steine transporieren und den Graben damit befüllen... Da es aber Wochenende war und Julie nicht arbeiten musste, gab es zur tea-time leckere Pancakes. 

Nachmittags wurde dann ein ganz gediegener Mittagsschlaf geamacht. Zum Abendessen gab es selbst gemachte Pizza. War natürlich sehr lecker.

Heute Morgen erwartete uns eine kleine Überraschung. Wir mussten keine Steine mehr rumtragen, sondern mussten an Holzleisten, die an die Decke im Arbeitszimmer kommen, Farbe und Grundierung abkratzen, abschleifen und dann mit Ausgleichsmasse Löcher, die in den Liesten waren, füllen. Die fertigen Leisten wurden dann von Julie und Zaine noch gestrichen.

Vorhin ging es gleich nach dem Lunch in die Stadt, bei Pak'n'Save ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Wieder zu Hause angekommen, bin ich direkt unter die Dusche gesprungen und jetzt sitze ich gerade auf einer Art riesen Fensterbank mit Polstern am Fenster und schreibe den Blog, entspanne ein wenig, genieße die Aussicht draußen und höre natürlich, wie soll es auch anders sein, Musik. 

Heut Abend werden dann noch ein paar Bewerbungen erledigt und zu Abend gegessen...

 

FORZA SGE 

Brot backen und Auto fahren

Freitag, 03.10.2014

Kia Ora 

7:30 aufstehen, 8:00 Frühstück, 9:00 Schicht beginnt... same procedure as every day. Weiter gings mit dem Befüllen des Grabens mit Steinen, allerdings bekamen wir heute ein großes und feines Hilfsmittel. Ein Auto. Da der große Steinhaufen etwas oberhalb der Auffahrt lag, wir uns aber von oben nach unten arbeiteten und wir es leid waren, immer mit einem Schubkarren den Abhang runter zu eiern, bekamen wir einen Hänger, den wird dann ans Auto schnallen konnten. Der Hänger war viel größer als eine Schubkarre. Somit konnten wir viel schneller, viel mehr Steine befördern. 

Da mehrere Touren gefahren werden mussten, konnten wir alle mehrmals fahren

 

Am Nachmittag mussten wir dann noch ein bisschen Brot backen, genau wie schon gestern Abend, da heute Abend Besuch aus Wellington kam. Ein Freund der Familie.

Heute Abend gab es dann Ofenkartoffel, Ofenkürbis und Putenschnitzel... Mal wieder hat es ultra gut geschmeckt!! Nach dem Essen haben wir noch ein bisschen mit Stephen aus Wellington gequtascht. Er war sehr interessiert, was wir so nach unserem Trip vorhaben. Auch hat er uns erzählt, was er so gemacht hat und sowohl er als auch Zaine, sind sehr interessiert, wie das Leben so in Deutschland ist. Am Meisten sind sie von den vielen Rauchern in Deutschland "beeindruckt", weil es hier in Neuseeland so gut wie keine Raucher gibt und es sehr teuer ist... 
Momentan lassen wir das Essen noch ein wenig sacken, allerdings werde ich mir gleich nochmal die ein oder andere Orange gönnen... Die Orangen hier sind einfach der Burner!! Viel saftiger und erfrischender. Wenn man hier in so eine Orange reinbeißt, könnte man denken, dass man einen Kübel O-Saft trinkt... 

 

 

Neuer Job, neues Glück

Donnerstag, 02.10.2014

Gestern Abend kam leider nichts von mir, weil ich etwas unmotiviert war und leider keine Zeit gefunden habe, da wir erstmal "ankommen" mussten auf der Farm.

 

Gestern klingelte der Wecker dezent früh... Um 8:00 Nachm Duschen, Frühstücken und Packen mussten wir dann auschecken, durften allerdings unsere Rucksäcke im Hostel einschließen, bis wir abgeholt werden. Mittags ging dann nochmal in die Stadt, kleine Snacks im Pak'n'Save einkaufen und so gegen halb 4 wurden wir dann von Zaine am Hostel abgeholt und zum Haus seiner Frau und ihm gefahren. 

Am Anfang machte er irgendwie einen unsympathischen Eindruck auf mich, allerdings verflog dieser ziemlich schnell. Er sieht ein bisschen aus wie der Opa aus dem Film "Oben", nur etwas jünger:

Als wir ankamen und die Zimmer eingeteilt waren (Ich schlafe mit Jonas in einem Zimmer), gabs erst mal ne verspätete Tea-Time und es wurde ein wenig gequatscht.

Gegen 18:00 kam dann Julie von der Arbeit. Auch sie machte irgendwie einen eher grimmigen und komischen Eindruck auf mich. Allerdings war sie echt halb so wild 

Zum Abendessen gab es ein Kürbis-Spinat-Risotto mit Salat und Brot dazu (Zaine und Julie Wake bezeichenen sich selbst als "Fast-Vegetarier"). Es stellte sich heraus, dass Zaine und Julie große "Herr der Ringe"-Fans sind, was eher weniger mein Spezialgebiet ist. Zaine haut deswegen auch gern mal das ein oder andere Herr-der-Ringe-Zitat raus, was einen dann ab und zu ziemlich verwirrt.

Während eines kleinen Rundgangs über das Gelände erzählte uns Zaine, dass sie 2 Pferde, 1 Katze, 1 Hund, 2 Esel und unendlich und unkontrollierbar viele Hasen haben. Zusätzlich noch viele Olivenbäume und den ein oder anderen Fruchtbaum.

Abends hab ich dann mit Jonas angefangen "Game of Thrones" zu gucken, da das von unserem Farmvater auch ziemlich angepriesen wurde.

Heute Morgen konnten wir bis halb 8 schlafen, um 8 gabs dann Frühstück und gegen 9:00 fingen wir mit der Arbeit an. Sie war ziemlich ähnlich mit der, von unserem ersten Job. Wir mussten einen Graben, der neben der betonierten Auffahrt zum Haus war, mit Folie auslegen und dann mit Steinen befüllen. Da das Wetter überragend war, machte es Spaß zu arbiten und es gab einiges zu Lachen...

Nach getaner Arbeit saßen wir dann bis eben noch in der Sonne und haben uns ein wenig die Sonne auf den Pelz knallen lassen. (Natürlich MIT Sonnenmilch  !!).

Jetzt geht es gleich duschen und dann hoffentlich bald Abendessen und dann natürlich noch die ein oder andere Folge "Game of Thrones" mit Jonas.

 

Der verrückte Vierbeine "Ottis" mit seiner größten Liebe...Socken.

DIe zwei Pferde und einer der beiden Esel, deren Namen ich leider vergessen habe

Ein wenig Nostalgie im Hause Wake.

TOP motiviert, um mit der Arbeit zu beginnen, bei der natürlich gilt "SAFETY FIRST"!!

Nach harter Arbeit schön entspannen...

Tag 2 und 3 in Napier

Dienstag, 30.09.2014

Leider konnte ich gestern nichts hochladen, weil das Internet im Hostel nicht aufzufinden war...

Gestern wollten wir eigentlich auf den Bluff Hill hoch, der hier direkt an der Küste in Napier ist, allerdings verliefen wir uns mehr oder weniger in der Stadt und brauchten so lange dass wir den kompletten Tag damit verbrachten, Geschäfte anzuschauen, zum Friseur zu gehen und was zu essen. Der Friseurladen war schon ein Erlebnis für sich... Überall hingen Plakate, Bilder, Wimpel oder Schals von englischen Fußballvereinen oder Spielern aus aller Welt. Das lies mein Herz als Fan des englischen Fußballs gleich höher schlagen. 

Später kamen wir dann an einem Klavier auf der Fußgängerzone vorbei, auf dem jeder Passant spielen konnte. Einfach so... Da Jonas wusste, dass ich Klavier spielen konnte, forderte er mich zu einer kleinen spontanen Piano-Session in Napiers Fußgängerzone auf.

Später gings dann noch ein bisschen einkaufen fürs Abendessen und es wurde noch auf dem Hostelzimmer gechillt. Natürlich mit Musik.

Heute morgen hieß es natürlich wieder schön ausschlafen, allerdings war mein Schlaf leider nicht sehr erholsam... Warum auch immer... Nach dem "Frühstück" zur Mittagszeit, gings dann in Richung Bluff Hill. Auf dem Weg dort hin, kamen wir an einem kleinen Garten vorbei, der  ziemlich cool war.

Oben auf dem doch sehr hohen "Hügel", konnten wir dann eine fantastische Aussicht in Richtung des Ozeans genießen...

Nach der schweren Wanderung ;) gings natürlich noch einkaufen fürs Abendessen. Auf dem Speiseplan stand Rindersteak mit Karotten/Zwiebel-Gemüse und wahlweise mit Reis. Nur so nebenbei; Es hat erstaunlich gut geschmeckt 

Morgen früh heißt es dann um 10:00 auschecken und gegen halb 3 werden wir dann abgeholt und zur Farm gebracht, wo wir bis nächsten Mittwoch untergebracht sind...

Ankunft in Napier

Sonntag, 28.09.2014

Heute hieß es um 7:00 aufstehen, fertig machen, Sachen packen und dann auf zum Bus nach Napier. Das Wetter war mal so richtig Mist. Regen und Wind... Als wir dann noch rechtzeitig den Bus erreicht hatten, gings im strömenden Regen 4h nach Napier mit einer kleiner Pinkelpause. Die Landschaft, die wir passierten, war ziemlich beeindruckend, allerdings war es ziemlich neblig und verregnet draußen, dass man nicht sehr viel sehen konnte... 

Leider war das Wetter in Napier nicht besser. Nach einer kurzen Pause im Hostel, gings dann in die Stadt ein bissl rumlaufen und dann was einkaufen fürs Abendessen. Während unseres Spaziergangs durch die Stadt, entschieden wir spontan, ins Kino zu gehen.

Also gings dann Abends ins mehr oder weniger ziemlich leere Kino. "The Equalizer" hieß der Film. Eine ziemlich platte Story, viel Aktion und Schießerei, aber ganz lustig anzuschauen...

Eigentlich wollten wir hier in Napier Kayak fahren oder auch Raften, weil es ziemlich preiswert ist hier, allerdings scheint das Wetter das nicht zu dulden...

 

 

 

Unser Haus in Gisborne (Da war das Wetter noch richtig mächtig).

Auf dem Weg nach Napier...

Unser Hostel (l.) und ein paar ziemlich auffällige, aber coole Häuser in Napier (r.).

Ein paar Eindrücke aus Napier. Wenn das Wetter besser wäre, dann ist das mit Sicherheit eine ziemlich sehenswerte Küstenstadt.

Weiter gehts...

Samstag, 27.09.2014

Heute war der letzte Tag in Gisborne... Also mussten wir heute das ganze Haus sauber machen und alle Spuren, die wir hinterlassen haben, beseitigen... Ein verspäteter "Frühjahrsputz"... Des Weiteren wurde in der Sonne entspannt und Musik gehört. Ebenfalls gings vorhin nochmal zum Supermarkt, kleine Snacks für die Fahrt morgen zu holen. Morgen müssen wir um 7 Uhr aufstehen, weil der Bus um 9 Uhr abfährt, wir alle noch duschen müssen und unsere Rucksäcke packen müssen. Die Fahrt nach Napier dauert ungefähr 4h...

Zur Zeit sitzen wir im Wohnzimmer zusammen und gucken nach, was man in Napier so alles machen kann... 

Job in Aussicht...

Freitag, 26.09.2014

Heute wurde schön ausgeschlafen und dann gings direkt in die Stadt, um unsere Wäsche zu waschen und um ein bisschen einzukaufen für den Tag. 
Zu Hause haben wir uns dann weiter um Jobs gekümmert und wo es jetzt hingeht. Glücklicherweise konnten wir uns ab Mittwoch, für eine Woche, einen Job in Hastings sichern. Hastings liegt direkt neben Napier. Deshalb werden wir Sonntag ganz früh morgens mit dem Bus nach Napier fahren, uns die Stadt 3 Tage angucken und dann Mittwochs nach Hastings fahren, wo wir dann abgeholt werden und auf die Farm gebracht werden. Dort erwartet uns dann Haus-/Gartenarbeiit und ein bisschen Fruit-Picking... 

 

Einzug ins neue Haus und der erste Tag dort

Donnerstag, 25.09.2014

Gestern kam leider kein Eintrag, weil ich es dummerweise im wahrsten Sinne des Wortes verpennt habe...
Gestern mussten wir früh aufstehen, da uns Kirsty, noch bevor sie die Kinder in die Schule fuhr, mitnahm, um uns zum Haus in Gisborne zu bringen, wo wir jetzt bis Samstag bleiben, wofür wir ihr sehr dankbar sind!!
Nachdem wir ankamen und uns ein wenig ausgebreitet hatten, gings dann in die Stadt. Erst gings an den Strand ein wenig entspannen und dann gings zum Einkaufen fürs Abendessen. 
Abends saßen wir dann noch sehr lange zusammen.

Heute Morgen tat ich mir ziemlich schwer mit dem Aufstehen, weshalb heute nicht so viel passierte... 
Es wurde lediglich entspannt und einige Bewerbungen geschrieben für neue Jobs...
Gleich geht es dann nochmal in die Stadt, um unsere Wäsche zu waschen und Zutaten fürs Abendessen und das Frühstück morgen zu kaufen...

 

 

Der letzte Tag bei Andrew and Kirsty

Dienstag, 23.09.2014

Heute klingelte der Wecker etwas früher, da die ganze Familie früh aus dem Haus musste, aber Andrew und Kirsty uns noch unsere Aufgabe für den heutigen Tag gaben. Für heute stand auf der Tagesordnung, jegliche kleinere Bäumchen und Büsche auf dem gesamten Gelände von Unkraut um den Stamm herum befreien... Das war keine angenehme Aufgabe, allerdings wurden wir damit gegen 13:00 fertig und hatten dann bis zum Nachmittag das Haus für uns... Nach dem Lunch gings dann ein schönes Ründchen schlafen in der Sonne auf der Terasse... 

Abends war die Familie bei Andrew's Eltern zum Essen eingeladen, was bedeutete, dass wir auch den ganzen Abend alleine im Haus waren. Zum Abendessen haben wir uns dann Spaghetti Carbonara selbst gemacht. 

Zur Zeit sitzen wir mal wieder auf dem Sofa und entspannen noch ein bisschen, bis es dann morgen weiter geht...

Ab morgen kommen wir dann in einem Haus in Gisborne unter, was einer älteren Dame gehört, für die Miriam gearbeitet hat. Dort dürfen wir dann bis Samstag bleiben. Auf die Avocado-Farm werden wir wohl doch nicht gehen, weil der Typ wieder rumzickt und es eigentlich auch viel zu weit weg ist. Somit werden wir uns bis Samstag was Neues suchen müssen...

Was ein Wetter...

Montag, 22.09.2014

Heute durften wir ein wenig länger schlafen, da die Kinder in die Schule mussten und Andrew (Der Farmvadder) auf die Arbeit musste und Kirsty (Die Farmmudder) uns den morgendlichen Trubel ersparen wollte. 

Das Wetter hatte heut, ohne zu übertreiben, fast apokalyptische Züge Es stürmte und regnete ULTRA stark... Das war auch der Grund, warum wir nur knapp 2h arbeiten konnten und dann von Kirsty "erlöst" wurden .

Nach dem Lunch gings dann mit Kirsty in die Stadt die Kiddies aus der Schule abholen und zu einer Art Nachmittagsorganisation fahren, wo die KInder über über einen environmentally friendly lifestyle aufgeklärt werden... Währenddessen sind Jonas, Pascal und ich ein wenig durch die Läden in Gisborne spaziert und haben hier und da mal reingeschaut. Danach gings dann wieder nach Hause, wo es dann zum Abendessen eine gute Kürbissuppe gab. Momentan sitzen wir alle zusammen im Wohnzommer lassen den Tag mit ein bisschen Musik ausklingen...
 

Tag 2 auf der Farm

Sonntag, 21.09.2014

Heute morgen war es mal wieder sau kalt in unserem Bus, was das Aufstehen aus dem schönen warmen Bett natürlich nicht grade erleichterte... Doch alles Jammern half nichts, denn es musste ja weiter gearbeitet werden. 

Da heute Sonntag ist, gab es zum Frühstück hausgemachte Pfannekuchen mit Honig, Zucker/Zimt, Joghurt und natürlich, wie jeden Morgen, warme Oats...

Danach ging es dann direkt vors Haus, wo die Baustelle wartete. Heute schafften wir es, die restliche Erde auszugraben, zu begradigen und die restlichen logs zurecht zuschneiden. Letztendlich haben wir dann noch Sand in die "Grube" gefüllte, um endgültig letzte Unebenheiten auszugleichen... Als wir Feierabend machten, waren schon die ersten beiden logs gelegt. Morgen müssen wir dann weiter machen, allerdings soll es regnen, was die Stimmung mit Sicherheit nicht ansteigen lassen wird. 

Momentan sitzen wir im Wohnhaus der Familie vor dem knisternden Ofenfeuer, gucken den Kindern beim rumtollen zu, warten auf das Essen und dürfen einen wunderschönen Sonnenuntergang genießen!!

 

Ja es gibt mich noch!!

Samstag, 20.09.2014

Sorry, dass ich mich jetzt seit 2 Tagen nicht mehr gemeldet habe, allerdings ist viel passiert und ich hatte nicht immer Wlan zur Verfügung...

Am Donnerstag war unser letzter vollständiger Tag in Gisborne und generell war es kein sonderlich schöner Tag für mich... Ich war gesundheitlich ein wenig angeschlagen und zudem fühlte ich mich nicht sehr wohl in meiner Haut... Den Tag verbrachte ich alleine am Meer und genoss ein wenig die frische Meeresluft mit 2 Äpfeln (die in Neuseeland einfach üüüüberragend sind), ein bisschen Schokolade und einer Flasche L&P. Nach dem Abendessen besserte sich meine Laune sehr und ich war wieder motivierter nach einigen Gesprächen mit sehr wichtigen Menschen zu Hause und Übersee. 

Am nächsten Morgen (Freitag) gabs dann ein wenig Stress mit dem Hostelbesitzer. Wir mussten um 10:00 auschecken, allerdings mussten wir noch duschen und konnten erst um kurz nach 10 auschecken, jedoch war der Hostelbesitzer nicht sehr tolerant.. Am Liebsten hätte er uns samt Rucksack vor die Tür gesetzt. Dann haben wir gefragt, ob wir noch ein wenig im Hostel bleiben können, da uns der Farmbesitzer erst gegen 17:00 abholen würde. Allerdings hatte der Hostelbesitzer auch hier kein Verständnis und wir durften lediglich unsere Rucksäcke im Hostel lagern.. Die restlichen 7h schlugen wir dann in der Bibliothek und im McDonalds tot...

Als dann endlich der Farmbesitzer kam um uns mitzunehmen, waren wir sofort positiv überrascht. Ein ziemlich lockerer Typ, bei dem wir uns direkt wohl fühlten. Die Farm liegt etwas außerhalb Gisbornes auf einem "Berg". Dort oben ist es ziemlich windig... 

Der Farmbesitzer lebt mit seiner Frau, 3 kleinen Kindern (Olivia 9, Max 7, Sam 5), dem Hund "Bee" und einer Katze ohne Name zusammen.

Als Willkommensgruß gabs ein schönes kaltes Corona Bierchen, mit einem wunderschönen Sonnenuntergang auf der Terasse des Hauses...

Das Haus ist sehr speziell, denn es ist von den Besitzern Andrew und Kirsty im "Ökö-Stil" erbaut worden bzw immernoch im Bausadium. Der Boden ist aus einem festen Lehm-Beton-Gemisch, geheizt wird mit einem Holzofen, es gibt nur Komposttoiletten, keinen TV, eine Dusche die außerhalb des Hauses in einem kleinen Schuppen ist...

Jonas, Pascal und ich dürfen an einem ganz besonderen Ort "residieren". Wir leben zu dritt in einem "Wohnbus", der etwas vom Haupthaus entfernt am Hang steht.

Die erste Nacht war ziemlich gewöhnungsbedürftig, weil es ULTRA windig ist und bei jeder etwas stärkeren Windböe der Bus ein wenig hin und her schwangt.

Am nächsten Morgen hieß es dann um 7:00 aufstehen, um 8:00 gabs dann warme Oats zum essen mit Obst und gegen 9:00 gings dann an die Arbeit. 

Wir müssen den Weg vom Vorplatz zum Haus bauen. Dazu mussten wir heute eine größe Fläche an Erde ausheben, damit dann dort Holzplanken eingelassen werden. Zwischen den Holzplanken wird dann immer Platz gelassen, damit dort Flies ausgelegt werden kann und dann Kieselsteiner dort drauf...

Mit dem Ausheben wurden wir nicht ganz fertig, aber das hat auch keiner verlangt, weil es doch ziemlich viel ist. Morgen werden wir diesen "Bauabschnitt" dann vollenden. :D

Zwischendurch gabs dann einen kleinen Pausen-Snack und nach der Arbeit wurde dann noch ein bisschen mit den Kindern gespielt... Die 3 Kinder sind ziemlich verrückt und haben sich gefreut dass wir mit ihnen ein bisschen gekickt haben und Rugby gespielten.

Die Dusche war ziemlich speziell, weil sie halt außerhalb ist und der Wind ziemlich stark durchzieht...

Das Essen hier ist sehr gut... Gestern Abend gab es hausgemachte Bratwurst von Kristy's Eltern, mit selbst angepflanztem Spinat und hausgemachtem Kartoffelstampf aus eigenst angebauten Kartoffeln. Das heutige Abendessen bestand aus einer Art Bohneneintopf mit Reis und klein geschnittenen Wurststückchen.

Momentan sitzen wir im Wohn-/Ess-/Kochraum auf dem Sofa und entspannen ein wenig, nach unserem ersten Arbeitstag..

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Entspannter Sonnenuntergang im Chilli-Milli-Bus nach harter Arbeit...

Unsere Unterkunft für die nächsten 5 Tage... Ziemlich stylisch :P

 

Der Haushund "Bee"

"Hart" am Arbeiten 

 

 

So lässt es sich leben... 

2 kleine Eindrücke, wie es im Haus aussieht. In den nächsten Tagen werden dann noch weitere Bilder vom Haus folgen...

Kein aufregender Tag...

Mittwoch, 17.09.2014

@Dana:

Die Leute hier sind außerordentlich offen und freundlich. Man wird von wildfremden Leuten gegrüßt, wenn man einfach ganz normal durch die Stadt läuft. Sogar Jogger werden kurz langsamer, damit sie einen grüßen können und fragen können, wie es geht. Also da könnte sich der ein oder andere Deutsche eine fette Scheibe von abschneiden Auch sind die Leute sehr hilfsbreit und immer interessiert wo man herkommt und ob man Neuseeland mag...

Was das einkaufen angeht vermisse ich Deutschland seehr!! Grundsätzlich ist das Angebot vergleichbar mit dem in deutschen Supermärkten, aber die Preise sind teilweise so hoch, dass man sich 3x überlegt, ob man jetzt die Paprika einpackt oder doch lieber nicht... Bier und Wein ist ebenfalls sehr teuer; sowohl im Supermarkt als auch im Pub. Als wir noch in Auckland waren schauten wir einmal ein  Rugbyspiel in einem Pub und da verlangten die für ein Bier 10$. Hinzu kam, dass, wie wir dann von Einheimischen erfuhren, es mit das billigste und schlechteste Bier in Neuseeland gewesen ist, was sich durch den Geschmack auch bestätigte... Was es in Deutschland nicht gibt, ist die Limonade "L&P"... Sie ist einfach genial Sie schmeckt ein bisschen wie Sprite am Anfang, mit einem anderen Nachgeschmack. 

Was das Frühstück angeht, denke ich mal, dass es verlgeichbar mit dem Deutschen ist. Also in den Supermärkten gibt es auch Cornflakes, Marmelade, Erdnussbutter , Wurst, Käse und Toast... Bis jetzt war ich bei noch keiner einheimischen Familie, aber das wird sich ja ab Freitag ändern  Was es hier allerdings gibt und ich in Deutschland noch nicht gesehen habe ist Marmite. Es hat eine Viskosität irgendwo zwischen Marmelade und Erdnussbutter und schmeckt einfach... Ich möchte jetzt zwar keinem Marmite-Verehrer zu nahe treten, aber ich musste danach meinen Mund gründlichst ausspülen...

Steak essen die Neuseeländer zwar auch, aber für arme BackPacker wie wir, ist das leider nicht erschwinglich..

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Der heutige Tag war eher ereignisarm und wurde größtenteils am Strand verbracht. Wir waren mal so mutig und ging ungefähr bis zu den Waden ins Wasser... Es war so mega kalt das Wasser... Des Weiteren machten wir dann den lokalen Kinderspielplatz noch ein wenig unsicher und gingen anschließend fürs Abendessen einkaufen... Es gab eine leckere Reispfanne mit Putenbrust, Karotten, Zwiebeln und Sojasprossen... 

Heute Abend fanden wir dann noch eine Anzeige von einem Fruitpicking Job der sogar mit knapp 16$ pro Stunde bezahlt werden würde. Dort rufen wir dann morgen mal an und fragen ob wir dort nach der Avocadofarm mal vorbei schauen könnten im Oktober.

Morgen ist dann unser letzte vollständiger Tag in Gisborne, da es ja ab Freitag auf eine Farm geht, die außerhalb von Gisborne liegt.

 

Ein ständiges Hin und Her...

Dienstag, 16.09.2014

Ein weiterer Tag, ein weitere Tag ohne Einigung... Wie ich gestern geschrieben habe, riefen wir heute bei der anderen Farm an die uns gestern auch zugesagt hatte. Allerdings wurde daraus leider nichts, da die Farmbetreiber krank sind und noch einige Tage regeneration brauchten, was für uns leider zu spät werden würde, da wir ab Montag den Job auf der Avocado-Farm haben. Somit werden wir noch bis Freitag hier im Hostel bleiben und dann von Freitag bis Montag eine Farm gehen, wo wir beim Hausbau helfen müssen.

Heute Mittag verließ mit Miriam das nächste Mitglied die Gruppe, da sie bis Montag einen Job auf einer anderen Farm gefunden hatte. Den Rest des Tages verbrachten wir in der Stadt schlenderten durch die Geschäfte und haben uns eine billige Hose gekauft, die wir dann auch mal auf den Farmen anziehen können und die auch dreckig und kaputt gehen können.

Nach dem Abendessen ging es dann nochmal mit den 2 übrig geblieben Jungs auf einen größeren Spaziergang am Fluss entlang und durch die Stadt.

Grad eben bekamen wir noch ganz spontan die Nachricht noch einmal auf unbestimmte Zeit verschiebt... 

Oh man das ist so nervig... Es gibt nix schlimmeres, als wenn man sich nicht auf jemanden verlassen kann. So macht das auch irgendwie keinen Spaß. Da freut man sich, dass man einen der wenigen Jobs ergattern konnte und dann steckt da ein unzuverlässiger Farmer dahinter... 

Ich vermisse die deutsche Genauig- und Pünktlichkeit...

 

Diese Platten sind in Gisborne in den Fußgängerweg eingelassen, weil Gisborne der erste Ort der Welt ist, den die Sonne am neuen Tag "erreicht"..

Die Einkaufsstraße in Gisborne bei Tag und ein Foto am Fluss während unseres Spaziergangs heute Abend.

iihhh was ist das?! Oh das ist ja tatsächlich die Sonne

Montag, 15.09.2014

Als wir heut morgen die Augen aufmachten, da schien doch, man mag es kaum glauben, tatsächlich die Sonne durch den Vorhang, bei uns ins Zimmer rein!! Da ich mir in der Nacht um 1:30 noch die erste Halbzeit von Eintracht Frankfurt vs. Augsburg angeschaut habe, wachte ich, etwas später als die andern, kuschelnd mit meinem Mac auf...

Direkt nach der Dusche erreichte uns eine gute Nachricht! Wir hatten 2 Job Zusagen für diese Woche bis Sonntag, mit denen wir die Zeit bis zur Avocadofarm (22.9) ein wenig überbrücken konnten. Nach dem Frühstück gings dann direkt an den 1. der beiden Strände, die Gisborne zu bieten hatte. Leider war es noch zu kalt um ins Wasser zu gehen, aber dennoch was es mega schön das Meer vor sich zu haben und besserte unsere Laune direkt auf...

Nachdem wir dann gegen 5 selbst gemachte Wraps gegessen hatten, gings erneut an einen anderen Strand, der einen besonderen Charme hatte, da die Sonne am Untergehen war und das Meer nur noch spärlich beleuchtet war...

Am Abend erreichte uns leider eine weniger tolle Nachricht. Der Besitzer der einen Farm, die uns heute zugesagt hatte und für die wir uns auch entschieden hatten, schrieb, dass wir erst ab Freitag kommen könnte. Da uns das zu spät ist, versuchen wir jetzt nochmal morgen früh bei der anderen Farm anzurufen, die uns heute morgen ebenfalls zugesagt hatte und hoffen, dass wir dort ab Mittwoch oder sogar schon ab morgen hinkönnen.

 

Horror-Trip...

Sonntag, 14.09.2014

Es wäre auch zu schön und einfach, wenn mal ein Plan, den wir vorhaben, tatsächlich klappen würde... Natürlich ging es nicht nach Taupo, so wie es ursprünglich geplant war, sondern es ging nach Gisborne.

Die 4-stündige Fahrt dort hin war ein einziges Bannen und Hoffen ums eigene Leben... Das erste Problem war, dass es wie aus Kübeln regnete und der Fahrer mit einem Affenzahn über die engen Straßen heizte, wo auf der einen Seite eine meterhohe Felswand nach oben ging und auf der anderen Seite ein riesiger Fluss verlief. 

Dann mussten wir nach knapp 2h anhalten weil ein Baum quer über die Straße hing, der umgeknickt war. Dann ein paar Kilometer weiter, mussten wir erneut anhalten, weil eine Schaafsherde auf die Straße gerannt ist. Die musste natürlich erst eingefangen werden von ca. 5 Hunden und mehreren Bauern. Während all dem mussten wir in einem winzigen Kleinbus sitzen bleiben, wo es so viel Beinfreiheit gab, dass nicht mal ein Hobbit sich wohl gefühlt hätte...

Als wir dann angekamen und das Hostel erreichten, wurde uns gesagt, dass wir die Einzigsten waren im ganzen Hostel, was schon ein wenig creepy war. 

Den Rest des Tages haben wir dann in der Hostellobby verbracht, haben TV geguckt und ein bissl entspannt. 

Heute haben wir es erst genossen schön auszuschlafen, zu frühstücken und dann gings auf den Titirangi Hill, der hier direkt am Meer ist. Von dort aus hatten wir eine mega Aussicht auf den Südpazifik und die Stadt Gisborne selbst. Der Weg hoch auf den Berg war zwar ziemlich steil, aber es wehte ein starker Wind und das tat ziemlich gut und half dabei, den Kopf ein wenig frei zu bekommen. Das besondere an diesem "Berg" ist, dass dort am Fuße des Berges zum ersten Mal ein Europäer neuseeländischen Boden betreten hatte. Damals war es der Engländer James Cook und seine Crew, die Neuseeland betraten. 

Nach der "Wanderung" gings dann in den Supermarkt, weil wir auf die brilliante Idee kamen, eigene Burger zu machen, die letztendlich auch ziemlich geil geschmeckt haben.

Die Aussicht von einer Zwischenplattform auf dem Titirangi Hill, auf die Südpazifikküste von Gisborne.

 

Ausblick vom höchsten Punkt des "Berges" in Richtung Südpazifik, wo irgendwann Südamerika ist

 

Kleine Eindrücke von der Stadt Gisborne

Unsere DIY-Burger im Hostel.

Wollte mich mal ganz doll bei allen bedanken, die mir Mut zu sprechen. Sei es per Whatsapp, FaceTime oder hier in den Kommentaren... das hilft sehr und spornt an, eine schlechte Phase einfach zu überstehen!!! Vermisse meine Heimat und alle dort sehr...

Regen, Regen und wieder Regen

Freitag, 12.09.2014

Heute war ein ziemlich langweiliger und trister Tag. Draußen regnete es, es war kalt und die Stimmung war nicht sonderlich gut. 

Des Weiteren zog Tim heute Morgen alleine weiter nach Napier, wo er einen Job bekommen hatte, der allerdings nur für eine Person war. Allerdings ist geplant, dass er, sobald wir auf der Avocado-Farm arbeiten, wieder zu uns stößt. Bezüglich der Avocado-Farm erreichte uns heute die Nachricht, dass wir erst am 22. September (!!!) dort anfangen konnten...  und nicht, wie vom Farmer erst behauptet, nächste Woche.

Den restlichen Tag über ist nicht viel geschehen, bis auf dass wir ein wenig durch die Stadt spaziert sind und im Zimmer gechillt haben und nach Jobs gesucht haben bzw. Bewerbungen geschrieben haben...

Morgen geht es dann weiter von Rotorua weiter in Richtung Taupo, wo wir dann einige Tage bleiben werden und eventuell versuchen in einem Hostel für Accommodation zu arbeiten. Das Problem ist, dass wir von Taupo nicht weiter ziehen können, weil die Avocado-Farm dort ist...

 

Bilder von gestern + Dschungelbesuch in Rotorua

Donnerstag, 11.09.2014

Jonas  und ich beim Zähneputzen in der größten Absteige Taurangas...

Nächtliche Besichtigungstour in Rotorua

Schwefelquellen in Rotorua und eine kleines "Fotospiel" im "War-Memorial-Park" 

Nach einem harten Morgen und einem knappen Frühstück gings los in den Whakarewarewa Redwoodforest direkt am Rande Rotoruas. Der Wald ist bekannt für seinen hohen Bäume und seine scheinbare Unendlichkeit. 

Nachdem wir ca. 2h durch den Wald spazierten, gings dann mit dem Bus zurück in die Stadt einkaufen und dann später ins Hostel zurück, kochen. Glücklicherweise erreichte uns die Nachricht, dass wir nächste Woche den Job auf einer Avocadofarm sicher haben und es nur noch um den genauen Tag nächste Woche geht. 

Des Weiteren haben wir für Dezember einen Platz auf einer Apfelplantage 

Morgen geht es dann entweder schon in Richtung Taupo, wo sich die Avocado-Plantage befindet oder wir bleiben noch eine Nacht hier in Rotorua. Das entscheiden wir ganz spontan wie es uns passt.

 

Ein Licht am Ende des Tunnels..

Mittwoch, 10.09.2014

Zum Glück ist die Nacht im Gruselkabinett überstanden und es wurde Zeit, die Unterkunft zu verlassen... Nachdem ein paar Scheiben Toast als Frühstück verschlungen wurden, buchten wir einen Bus nach Rotorua. Ein großes Problem war, dass ich Schwierigkeiten mit der Bank hatte, weder Geld abheben konnte, noch mit der Kreditkarte zahlen konnte, ich nur noch knapp 22$ in der Tasche hatte, ich aber eine Hostelübernachtung von 28$ bezahlen musste. Glücklicherweise waren die Inhaber des Hostels sehr nett und schauten über die restlichen 6 Dollar hinweg...

Ein weiteres Problem war, dass der gebuchte Bus erst Nachmittags um 3:35pm abfuhr, wir aber um 10:00am auschecken mussten. Ein weiteres Entgegenkommen des Hostels war, dass wir noch bis 2.30pm im Hostel bleiben durften und dann sogar von einem der Mitarbeiter, der zufälligerweise Deutscher war, ins Stadtzentrum gefahren wurden, wo der Bus dann abfuhr.

Im vorhinein buchten wir dann noch ein Hostel in Rotorua, was sich als außerordentlich erwies, da es sehr sauber war und einen gewissen Standard hatte.

Nach dem Check-In gings auf Erkundungstour durch die Stadt bei Nacht. WIr kamen an einem See vorbei, an einem großen War-Memorial-Park und vielen kleinen Bars und Kneipen... 

Das besondere an Rotorua ist, dass überall um die Stadt und in der Stadt selbst, wie in dem Memorial-Park zum Beispiel, Wasserquellen sind, aus denen Schwefeldunst aufsteigt, was dazu führt, wie man im Chemieunterricht lernt , dass es nach verfaulten Eiern stinkt und das wirklich in jedem Winkel dieser Stadt... 

Die beste Nachricht des Tages war jedoch, dass wir eine Job auf einer Avocadofarm zu 99% sicher haben, der Farmbesitz jedoch nochmal bescheid gibt, wann wir in den nächsten, hoffentlich Tagen, anfangen können. 

Hoffen wir mal, dass es jetzt endlich ein bisschen besser wird...

Bilder von heute kommen dann morgen, weil mein Handyakku leer ist.

Es geht drunter und drüber....

Dienstag, 09.09.2014

Leider konnte ich gestern nichts schreiben, weil es einfach zu stressig war und ich am Ende des Tages einfach mit dem Mac auf dem Bauch eingeschlafen bin...

Aus dem Vorhaben, mit einem Camper-Van nach Norden zu fahren, wurde leider nichts, da wir eine utopisch hohe Kaution von 3000 Dollar hätten hinterlegen müssen, die der Verleih, wenn etwas am Auto wäre, behalten hätte. Weitere Ideen waren, ein einfaches Auto zu mieten und dann in diesem zu schlafen.

Letztendlich haben wir uns gestern Abend spontan dazu entschieden, doch nicht zu reisen, sondern uns für mehrere WWOOfing Jobs zu bewerben. Solche Jobs beinhalten, dass man auf einer Farm oder Ähnlichem arbeitet und dafür dort wohnen darf und ernährt wird. Leider erhielten wir bis zum heutigen Abend entweder nur Absagen, oder erst gar keine Rückmeldungen. 

Da wir heute morgen um 10 Uhr aus dem Hostel auschecken mussten, hieß es Sachen packen und ins Büro der Praktikawelten Partnerorganisation IEP, an die wir uns stets wenden könne. Dort wurde dann auch mehr oder weniger spontan entschieden, dass wir nach Tauranga fahren. 

Also buchten wir uns 5 Plätze in einem Reisebus, der so wie der Flixbus in Deutschland fungiert und fuhren nach Tauranga. Das Hostel in dem wir eincheckten, lehrte uns erneut unser sauberes zu Hause in Deutschland schätzen zu lernen...!!!! Wir wohnen in einer Art großen Gartenhütte hinter einem ganz normalen Einfamielienhaus und es ist so abartig dreckig, stickig und unangenhem hier...

Zur Zeit sitzen wir alle zusammen und schreiben fleißig, wenn auch erfolglos, Bewerbungen... 

Ich würde mal sagen ein neuer Tiefpunkt ist erreicht.. 

Ich vermisse Deutschland und alle dort ziemlich... 

1. Sonnenstrahlen

Sonntag, 07.09.2014

Na endlich...

Zum ersten Mal sind wir aufgewacht und es hat tatsächlich die Sonne geschienen.  Morgens gings direkt zum Hafen und es wurde gediegen in der Sonne gechillt. 

Danach sind wir was essen gegangen und weiter Auckland erkunden gegangen. In einem Park, mitten in Auckland, gabs dann eine kleine Kletter-Action 

Heute abend haben wir dann endlich final geplant, wo es am Dienstag hingeht, nachdem wir an dem Tag ausm Hostel raus müssen. Wir mieten uns 2 Vans und fahren bis hoch zum Cape Reinga, um dann am Sonntag Abend wieder zurück in Auckalnd zu sein und dann auf Job-Suche zu gehen. Auf unserem Trip werden wir dann versiedene Stops einlegen wie zum Beispiel "Ninety Miles Beach" und "Hot Water Beach" oder auch Sand-Boarding in den Dünen. 

 

Die Stadt erkunden

Samstag, 06.09.2014

Heute gings einfach mal in die Stadt und zum Hafen, ohne dass wir einen wirklichen Plan hatten, was wir wirklich machen wollten und wo es hin gehen sollte. Glücklicherweise wurde die "Wettervorhersage" nicht wahr und es gab kein Gewitter und kein Starkregen... Am Hafen gabs dann ne Fotosession und die Umgebung wurde bestaunt.

Auf dem Rückweg sind wir dann noch zum Supermarkt einkaufen gegangen für heut Mittag und den Abend. Zufälligerweise haben dann auf einem Platz, einige Meter vom Hostel entfernt, ein paar Einheimische ne Tanz und Trommel Session präsentiert.

Heut abend gehts dann wahrwscheinlich mit noch anderen Leuten aus dem Hostel, auf den Mount Eden der mitten in Auckland ist, aber knapp 1 1/2h vom Hostel entfernt ist, von dem man angeblich eine mega Sicht auf Auckland hat.

 

Hier einige Bilder vom Hafen in Auckland 

 

 

 

  

Jonas, Ich, Tim, Pascal, Miriam

   

Die Trommler aufm Vorplatz vom Kino

 

Panoramabild vom Hafen

Der erste Tag in NZ

Freitag, 05.09.2014

Endlich angekommen... Gestern (03.09.2014) gegen halb 3 Ortszeit sind wir endlich in Neuseeland gelandet. Dann mit einem ziemlich verrückten Busfahrer zum Hostel gefahren und eingecheckt. Das Hostel ist ganz okay. 

Das Wetter ist ziemlich "bescheiden" und es ist mega kalt. Leider war dementsprechend auch meine Laune und Motivation.. Trotz Mistwetter sind wir dann mal raus gegangen, um die Stadt ein bisschen anzugucken. Eine Sache ist klar! Man könnte fast denken, dass Auckland ein eigenständiges China Town ist. Auch die Stadt an sich ist nicht schlecht.. 

Die 1. Nacht war wiederum zum Vergessen...: Einer der Zimmernachbarn hat geschnarcht als gäb es keinen Morgen, dann hat es mitten in der Nacht geschüttet plötzlich, dass man senkrecht im Bett stand und desweiteren war es abartig kalt im Zimmer dass man am liebsten im Skianzug schlafen wollte. Alles das war nicht unbeteiligt am Aufkommen erster depressiver Gedanken

Das Frühstück ist zwar nichts besonderes gewesen, aber total ausreichend und es hat gut geschmeckt. Dann gings damit weiter, dass ich Stress mit der Bank hatte bei der Konto Eröffnung...

Danach hatten wir eine Info-Veranstaltung bei der Praktikawelten Partnerorganisation, die ziemlich Lust auf Neuseeland und seine "Schätze" gemacht hat. 

Momentan sitze ich mit Pascal und 2 andern Jungs, mit denen wir den ganzen Tag unterwegs waren, in  der Hostel Lobby und bequatschen was man so die nächsten Tage und Wochen machen kann und später "versuchen" wir mal was zu kochen mit noch anderen Mitreisenden.

Hier zwei Bilder aus Auckland. Das erste Bild zeigt den bekannten Skytower, von dem sich der ein oder andere Adrenalin-Freak mit einem Gummi-Seil runterstürzt. Das zweite Bild ist direkt neben dem Tower aufgenommen. Das sind kleine Fressstände die Tagsüber günstig kleine Snacks verkaufen.

        Essen   

Diese beiden Bilder sind aus dem A380 aufgenommen. Das Essen war echt gut und man konnte zwischen mehreren Mahlzweiten wählen und als es dunkel wurde, kam ein "Sternenhimmel" zum Vorschein.

1. Zwischenstop

Mittwoch, 03.09.2014

So der erste kleine Abschnitt ist überlebt. 6 1/2h Flug von Frankfurt nach Dubai. 

Aus der Wunschvorstellung wenigstens ein bisschen schlafen zu können, wurde leider nichts... Zum Glück haben wir schnell Kontakte geknüpft. Jetzt heißt es noch ein paar Stunden warten und dann gehts in den riesen Vogel A380 für weitere 13 1/2h bis nach Melbourne. Von dort aus wirds dann nach einem kleinen Tankstop weitere 3 1/2h nach Auckland gehen.  Mal Schauen, wann ich das nächste Mal wieder Internet haben werde

 

Adrian 

Der Countdown läuft

Donnerstag, 14.08.2014

Der Tag der Tage rückt näher... In weniger als 3 Wochen ist es soweit. Dann hebt der Flieger in Richtung Auckland ab. Genauer gesagt am 02.09.2014 um 22:20. Heute kamen die genauen Flugdaten an. Weniger erfreulich ist, dass ich, inklusive Zeitverschiebung, gute 33h unterwegs bin, da ich auf dem Hinflug einen Zwischenstop in Dubai und Melbourne vor mir habe. Allerdings freue ich mich auch mega auf den Flug, weil ich ab Dubai mit dem Monstervogel A380-800 fliege!!

Seit wenigen Tagen stehe ich in engem Kontakt mit meinen Mitreisenden, die am selben Tag, mit der selben Organisation, ins selbe Land fliegen. In einer Whatsappgruppe tauschen wir uns regelmäßig aus, wenn es mal Probleme oder Fragen gibt.

Jetzt heißt es für mich nochmal die letzten Tage in Frankfurt genießen und die letzten wichtigen organisatorischen Dinge zu erledigen, bis es dann endlich los geht...

 

Adrian

 

 

Herzlich Willkommen!

Montag, 21.07.2014

Nur noch 43 Tage, dann ist es soweit. Das Abenteuer geht los. Bis dahin gilt es jedoch, noch einige organisatorische Dinge zu erledigen, die notwendig sind, damit letztendlich auch alles einwandfrei funktioniert. Erst vor Kurzem musste ich die ungeheuer schwere Entscheidung treffen, welche Tasche ich für meinen Trip mitnehme. Trotz vieler bürokratischer Schwierigkeiten und wichtigen Entschlüssen, die man treffen muss, bin ich guter Dinge und freue mich tierisch darauf, dass es endlich los geht.

 

Adrian

P.S.: Hier ein kleines Bild von mir, damit ihr wisst, mit wem ihr es überhaupt zu tun habt